Herr der Ringe Orlando Bloom verteidigt Legolas im "Hobbit"

Orlando Bloom bei der Premiere seines Broadway-Stücks "Romeo and Juliet" Foto: Charles Sykes/Invision/AP

Die Figur des Legolas auch in dem "Hobbit"-Teil auftreten zu lassen gehört zu den kontroverseren Entscheidungen Peter Jacksons. Der Regisseur und Darsteller Orlando Bloom verteidigen das Comeback des Elben jedoch überzeugt.

 

Wie viele Tolkien-Fans war auch Schauspieler Orlando Bloom (36, "Königreich der Himmel") überrascht, als Regisseur Peter Jackson (52, "Meet the Feebles") ihm anbot, in "Der Hobbit: Smaugs Einöde" die Rolle des Legolas aus der "Herr der Ringe"-Trilogie wieder aufzunehmen. Zugesagt hat er trotzdem sofort: "Wenn Pete sagen würde 'Spring!', würde ich sagen: 'Wie hoch?'", sagt Bloom "Entertainment Weekly". Wegen der guten früheren Erfahrungen mit Jackson und der Dankbarkeit für den Karrieresprung, den er ihm ermöglichte, sei es für ihn keine Frage gewesen, mitzumachen.

Für Jackson ist es nur logisch, dass Legolas als Sohn des Königs der Waldelben auch damals schon mit von der Partie war. "Legolas wird im 'Hobbit' nicht erwähnt, aber Tolkien zufolge muss er ein Teil des Reiches im Düsterwald gewesen sein", erklärt der Regisseur. "Und wir benötigten Charaktere im Düsterwald, um die Handlung voranzutreiben." Legolas wird wieder eine actionreiche Rolle zufallen: "Er kommt herabgeschossen und rettet allen den Tag", meint Bloom.

Der Schauspieler versucht auch, die Bedenken der Fans wegen der angedeuteten Liebesgeschichte um Legolas und die neuerfundene Figur Tauriel (Evangeline Lilly) zu zerstreuen: "Elben denken und existieren nach Maßstäben der Ewigkeit, darum würde eine Lovestory die Idee dessen, wie die Beziehung sein sollte, beinahe herabsetzen", erklärt Bloom. "Ihre Verbindung ist ein sehr tiefgründiges, elbisches Gefühl, das mehr durch Blicke als durch Worte ausgedrückt wird."

 

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