Herbert Stiglmaier Gut gerüstet

Herbert Stiglmaier Foto: az

Herbert Stiglmaier schreibt jedes Wochenende die Wein-Kolumne in der AZ. Heute: Drei Dinge, die man wirklich für rechten Weingenuss braucht.

 

Eigentlich ist die Sache ganz einfach. Für das schöne Erlebnis mit diesem Getränk braucht man nur: eine gute Flasche Wein. Doch mit der Kennerschaft geht der Drang zur besseren Ausrüstung einher. Was braucht man wirklich für den rechten Wein-Genuss?

Meiner Meinung nach in der Grundausstattung nur drei Dinge:

1. Ein Glas. Es sollte Spülmaschinen-tauglich sein, komplett durchsichtig ohne Farben im Kelch oder auch am Stiel – sonst kann man die Farbe des Weines nicht eindeutig erkennen. Das Glas sollte dünn sein, damit der Wein die verschiedenen Geschmacksbereiche der Zunge berühren kann. Mit der Zungenspitze erkennt man beispielsweise die Süße, mit den Zungenrändern die Säure. Ein Glas-Typ genügt für den Einsteiger. Er heißt bei „Riedel“ „Riesling Grand Cru“. Kostet knapp unter 20 Euro.

2. Ein Kühlelement. Natürlich kann man einen Wein-Kühler kaufen. Preiswerter und effektiver ist „Rapid Ice“. Das ist eine mit Gel gefüllte Kühlbandage, die man in der Tiefkühltruhe verstaut und bei Bedarf über die Flasche stülpt. Großer Vorteil: In zehn Minuten kriegt man so jeden Wein auf die gewünschte Trinktemperatur herunter. Geeignet auch fürs Picknick. Kostet etwa 12 Euro.

3. Einen „Drop Stop“. Nach einem Abend mit Rotwein hat man oft eine Tischdecke voller schwieriger roter Flecken. Muss nicht sein, wenn man „Drop Stop“ besitzt. Das ist ein rundes, flexibles Plättchen, das man in den Flaschenhals schiebt. Es „schneidet“ beim Ausgießen die Tropfen ab, so dass nichts an der Flasche herunter läuft. Kann beliebig oft verwendet werden und kostet im Doppelpack keine vier Euro.


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