Heimstätte der Löwen TSV 1860 im Olympiastadion? Reisingers spektakuläre Idee

Gehen beim TSV 1860 voran: Löwen-Präsident Robert Reisinger (li.) und Geschäftsführer Michael Scharold. Foto: imago/Sven Simon

Es sind ungelöste Fragen beim TSV 1860: Wo spielen die Löwen langfristig? Ist eine Zukunft im Grünwalder Stadion überhaupt realistisch? Präsident Robert Reisinger erzählt nun von einer außergewöhnlichen Idee.

 

München - Mit einer bemerkenswerten Choreo machten die Löwen-Fans beim 0:0 bei Fortuna Köln unmissverständlich klar, wo sie die Heimat des TSV 1860 sehen: in der Grünwalder Straße.

Stadionthema begleitet Sechzger

Doch welche Perspektive bietet das Grünwalder Stadion wirklich? Überhaupt eine? Das Stadionthema begleitet die Sechzger seit dem Abstieg 2017 und dem Auszug aus der bei weiten Teilen der Anhänger ungeliebten Allianz Arena. Präsident Robert Reisinger äußerte sich nun wieder zum Thema - inklusive einer spektakulären Idee zum Olympiastadion.

"Wir müssen mit der Stadt eine Lösung finden, wie wir das Stadion zweitligatauglich kriegen", meinte Reisinger im Gespräch mit dem "Kicker" zunächst über das Grünwalder Stadion: "Ich glaube schon, dass der Trend wieder zum städtischen Stadion geht, und das Stadion draußen auf der grünen Wiese aus der Mode kommt. Mit einem Sechziger-Stadion haben wir bessere Vermarktungschancen, als mit einem Neubau in der Prärie, wo es zu Sechzig keinen Bezug gibt. Was Logen und Business-Seats angeht - da müssen wir eben kreative Lösungen finden."

Olympiastadion umbauen?

Ergo: Der Oberlöwe kämpft weiter für einen Verbleib auf Giesings Höhen. Und hat den Blick schon auf einen möglichen Aufstieg ausgerichtet, den die Sechzger nach AZ-Informationen in den nächsten drei, vier Jahren anstreben.

Dennoch hat sich Reisinger offensichtlich auch Gedanken über eine Alternative gemacht. Ein Planspiel lässt dabei aufhorchen. Es geht dabei um nichts geringeres als einen Umbau des Olympiastadions.

Reisinger: "So ein Stadion im Stadion"

"Wenn wir so eine Lösung wie in Leipzig finden würden, so ein Stadion im Stadion: Das hätte was. Da wäre ich dafür", sagte er: "Alles ein wenig enger machen, Rasenheizung. Das könnte auch eine Heimat sein." In Leipzig wurde einst für die Fußball-WM 2006 die Arena ins altehrwürdige Zentralstadion gebaut.

Ein Szenario auch für München? Die Hauptsportstätte der Sommerspiele 1972 ist denkmalgeschützt. Es wäre wohl nicht die einzige Hürde. Eine weitere wäre sicherlich, die eigenen Fans von einem solchen Schritt zu überzeugen.

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