Heimliche Bierhauptstadt Kulmbacher Bierwoche eröffnet

Der Bayernische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) und seine Frau Gerswid Foto: dpa

Nur ein Hammerschlag war nötig, dann floss das Festbier: Kulmbachs Oberbürgermeister Henry Schramm (CSU) hat am Samstag das erste Fass angezapft und damit die 62. Kulmbacher Bierwoche eröffnet.

 

Kulmbach  –  Die Maß Festbier kostet in diesem Jahr 6,90 Euro. Die Kulmbacher Brauerei erwartet während der kommenden neun Tag etwa 120 000 Gäste. Für das Fest wird jedes Jahr ein riesiges Bierzelt in der Kulmbacher Innenstadt aufgestellt.

Die Bierwoche gilt als eines der letzten reinen Bierfeste in Deutschland, das ohne jegliche Fahrgeschäfte auskommt und trotzdem immer wieder Besucherrekorde erzielt. Drei speziell für die Bierwoche gebraute Festbiere und das Kulmbacher Weißbier sind neun Tage lang das mit Abstand begehrteste Produkt in der Stadt.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU), FDP-Fraktionschef Thomas Hacker, Landtagsvizepräsident Peter Meyer (Freie Wähler) und viele andere Landes- und Kommunalpolitiker ließen sich mit Frankens Bierkönigin Nina Kaupper ablichten, die ebenfalls aus Kulmbach kommt und damit den Anspruch der Stadt als „heimliche Hauptstadt des Bieres“ betonte.

Im vergangenen Jahr waren der frühere Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) und seine Frau Stephanie in Lederhose und Dirndl bei der Eröffnung des Festes dabei und sorgten für deutschlandweites mediales Aufsehen.

 

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