Handy und Geldbeutel futsch Turnbeutelvergesser (15) täuscht Straftat vor

Nachdem der Junge seinen Turnbeutel an einer Tramhaltestelle vergessen hatte, waren Geldbeutel und Handy geklaut. (Symbolbild) Foto: imago/dpa

Ein 15-jähriger Münchner erzählte der Polizei, dass er von Unbekannten ausgeraubt wurde. Im Nachhinein stellte sich heraus, dass der Teenager sein Turnsackerl mit Handy und Geldbeutel an der Tramhaltestelle vergessen hatte.

 

Lügen haben kurze Beine. Das musste jetzt auch ein 15-jähriger Schüler feststellen, der seine Vergesslichkeit mit einem erfundenen Raubüberfall vertuschen wollte.

Vergangene Woche erzählte der Junge seiner Mutter und der Polizei, dass er auf dem Nachhauseweg von drei Unbekannten überfallen worden sei und diese ihm Smartphone und Geldbeutel klauten. Die Polizei nahm eine Anzeige wegen räuberischer Erpressung auf.

Jetzt stellte sich heraus, dass der 15-Jährige die Geschichte nur erfunden hatte. Nachdem der Schüler von den Beamten explizit auf seine Rechte und Pflichten als Zeuge und auch auf die daraus resultierenden Folgen hingewiesen wurde, wurde ihm der Schwindel offenbar doch zu heiß. Er klärte seine Mutter auf, dass die Geschichte nur erfunden war.

In Wirklichkeit hatte der Schüler seinen Turnbeutel mit dem Geldbeutel und dem Handy an einer Tramhaltestelle vergessen. Als er noch einmal dorthin zurückfuhr, war zwar der Beutel noch vor Ort, Handy und Geldbeutel fehlten allerdings.

Offensichtlich aus Angst vor Konsequenzen überlegte sich der Schüler auf dem Heimweg die Geschichte mit dem Raub. 

Gegen den 15-Jährigen wurde inzwischen eine Anzeige wegen Vortäuschen einer Straftat erstellt.

 

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