Hamburgs Handballer HSV vor dem Aus: Hens bangt um sportliche Zukunft

Düstere Mienen in Hamburg: Johannes Bitter (links) und Pascal Hens werden sich wohl neue Vereine suchen. Foto: dpa

Das drohende Aus der HSV-Handballer bringt auch Pascal Hens zum Nachdenken. Der 35-Jährige hofft auf eine Fortsetzung des Handballs in Hamburg, erwägt aber auch einen Neuanfang an anderer Stelle.

 

Unterföhring - Handball-Bundesligist HSV Hamburg steht nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens vor dem Aus. Der ehemalige Weltmeister Pascal Hens bedauert die Situation und lässt seine sportliche Zukunft bei den Hanseaten offen. "Ich habe immer gehofft, dass es weitergeht. Zu realisieren, dass es vorbei sein soll, fällt mir momentan sehr schwer. Ich hoffe, dass das Projekt Handball in Hamburg noch nicht tot ist und es irgendwie noch einen Weg gibt", sagte Hens in einem exklusiven Interview mit Sky Sport News HD: "Ich bin 35 Jahre alt und habe schon sehr viel Handball gespielt. Ich mache mir meine Gedanken, ob es für mich hier in Hamburg weitergeht, ob ich sportlich nochmal irgendwo aktiv werde. Aber die Situation ist noch zu frisch, um jetzt mehr darüber sagen zu können."

Im Saisonetat des früheren deutschen Meisters und Champions-League-Siegers klafft eine Lücke von zwei Millionen Euro, die Spieler können fristlos kündigen und ablösefrei wechseln.

 

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