"H’ugo’s Tresor Lounge" Eröffnung im März: Das ist Ugos neuer Trüffel-Tresor

Clemens Hagen.
Promi-Wirt Ugo Crocamo im alten Tresorraum der Aufhäuser-Bank, der gerade zu einer exklusiven Privatlounge umgebaut wird. Foto: Daniel von Loeper

Im März eröffnet der Münchner Promi-Wirt Ugo Crocamo in einer früheren Bank einen coolen Nachtclub. "H'ugo's Tresor Lounge" sein sein neuestes Projekt.

München - Klar, dass Franck Ribéry, der größte Trüffel-Pizza-Fan unter den Bayern-Spielern und Stammgast im „H’ugo’s“ am Promenadeplatz, den Tresorschlüssel mit der Nummer sieben bekommt – seiner Trikotnummer. Tresorschlüssel? Richtig. Denn Münchens Promi-Wirt Ugo Crocamo eröffnet am 10. März „H’ugo’s Tresor Lounge“.

Bank wird zum Szene-Club

Der neue Club befindet sich im selben Gebäude wie die berühmte Promi-Pizzeria und beherbergte bis vor Kurzem noch eine Filiale der Aufhäuser-Bank. Nach deren Schließung pachtete jetzt der Italiener die 920 Quadratmeter große Immobilie, inklusive zweier Tresorräume im Keller.

Crocamo: „Meine Stammgäste bekommen dort ein eigenes Schließfach, die Bayern-Spieler, Fußball wie Basketball, natürlich alle mit der Nummer, die sie auch auf dem Trikot tragen.“ Ganz nach dem Motto „Nicht kleckern, klotzen!“ nimmt Münchens Pizza-Papst zwei Millionen Euro in die Hand, um aus der grauen Bankfiliale den coolsten Club der Stadt zu machen. Die Details:

  • Verspiegelte Decken und Terrazzo-Böden in Schwarz und Gold, um die Räume optisch höher wirken zu lassen.
  • 3D- und 4D-Beamer, mit denen bewegte Bilder von Wasser, Feuer oder Feuerwerk auf die Wände projiziert werden (Crocamo: „Natürlich zeigen wir auch große Fußballspiele“).
  • Zwei Feuerstellen und zwei Aquarien. Durch das eine mit Süßwasser-Fischen kann man den Pizza-Köchen bei der Arbeit zusehen, durch das andere mit Salzwasser-Fischen den normalen Köchen.
  • Eine „maßgeschneiderte“ Soundanlage von Bose, die allein zwischen 80 000 und 100 000 Euro kosten soll.
  • Ein begehbarer, fünf Quadratmeter großer Champagner-Humidor, der in Zusammenarbeit mit Moët & Chandon hergestellt wird. Crocamo: „Natürlich ein Einzelstück, das Platz für mehrere Tausend Flaschen Champagner, Rot- und Weißwein bietet.“
  • Zwei exklusive Privatlounges im Keller, eine im alten Tresorraum, eine im neuen. „Der alte wird im Stil der 20er Jahre eingerichtet, Mittelpunkt ist ein schwerer Holztisch aus Eiche mit einer zwölf Zentimeter dicken Platte“, sagt Crocamo, „der neue wird ganz futuristisch eingerichtet, so ganz Science-Fiction-mäßig.

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Übrigens: Auch die Gäste der Pizzeria profitieren vom Umbau, denn das bisherige „H’ugo’s“ bekommt nicht nur eine neue, größere Küche, sondern das gesamte Lokal wird um 40 Quadratmeter wachsen. Platz, der den Gästen zugutekommt. Crocamo: „Jetzt können wir die Tische weiter auseinander stellen und noch ein paar gemütliche Sessel im Lokal unterbringen.“

Ribéry bekommt eigenen Stammtisch

Auch der von vielen Verletzungen geplagte Crocamo-Spezl Ribéry darf sich freuen. Denn er bekommt nicht nur das Schließfach mit der Nummer sieben, sondern sogar gleich ein eigenes Plätzchen in der neuen Tresor-Lounge. Der Tisch ist in einer Ecke untergebracht. Damit Monsieur auch einmal ungestört sein kann, wird der Platz durch ein drittes Aquarium mit transparenten Quallen darin vor neugierigen Blicken geschützt.

Gespannt sein darf man darauf, wie der neue Bayern-Trainer Carlo Ancelotti das neue „H’ugo’s“ finden wird. Eine Pizza Ancelotti hat Crocamo jedenfalls schon einmal kreiert. Natürlich mit Mortadella darauf, der Spezialität aus der Emilia Romagna der Heimatregion des Champions-League-Gewinners. Da dürfte „Carletto“ das Einleben in München leicht fallen. Clemens Hagen

 

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