Gute TV-Quoten für ARD-Krimi "Ohnmacht" Zehn Millionen sahen Kölner "Tatort" – Jauch profitiert

Gute Quote für das Ermittlerduo Ballauf (Klaus J. Behrendt, l.) und Schenk (Dietmar Bär). Foto: dpa

"Tatort"-Quoten von mehr als zehn Millionen Zuschauern sind inzwischen an der Tagesordnung – dieses Mal war Köln an der Reihe.

 

Berlin – Wieder ein starker Wert für den ARD-„Tatort“: Das Kölner Gespann Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Schenk (Dietmar Bär) interessierte mit seinem neuen Fall „Ohnmacht“ 10,09 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil des Films, in dem es um Jugendgewalt ging, betrug 28,9 Prozent. Beim jüngeren Publikum zwischen 14 und 49 Jahren lag der Marktanteil immerhin bei 23,3 Prozent.

Von der guten Vorlage profitierte auch ARD-Talker Günther Jauch – bei seinem Thema „Mein Kind ist ein Schläger – Ohnmächtig gegen Jugendgewalt?“. Diese Sendung sahen im Anschluss ab 21.45 Uhr 5,96 Millionen Zuschauer (20,9 Prozent). Für Jauch bedeuteten die knapp sechs Millionen Zuschauer Jahreshöchstwert.

Im Konkurrenzvergleich noch am besten lief es für die ZDF-Romanze „Julia und der Offizier“ mit Henriette Richter-Röhl und David Rott, die um 20.15 Uhr 4,51 Millionen Zuschauer (12,9 Prozent) verfolgten. Das ProSieben-Actionabenteuer „Die drei Musketiere“ mit Milla Jovovich und Christoph Waltz brachte es auf 3,37 Millionen Zuschauer (10,1 Prozent).

Dahinter platzierte sich Sat.1 mit den Krimiserien „Navy CIS“ und „The Mentalist“, die 2,32 Millionen Zuschauer (6,8 Prozent) und 1,96 Millionen (5,8 Prozent) einschalteten. Die Vox-Reihe „Grill den Henssler“ erreichte 2,11 Millionen Menschen (6,9 Prozent), die RTL-II-Komödie „Die Hochzeits-Crasher“ musste sich mit 0,83 Millionen (2,5 Prozent) begnügen.

Am Nachmittag mobilisierte RTL ab 14 Uhr 4,70 Millionen (28,9 Prozent) Formel-1-Fans, die den Sieg des Briten Lewis Hamilton beim Großen Preis von Spanien sahen.

In der bisherigen Jahresbilanz liegt das ZDF mit 13,2 Prozent auf dem ersten Platz. Die ARD folgt mit 12,2 Prozent auf Platz zwei vor dem privaten Marktführer RTL mit 11,1 Prozent. Sat.1 kommt auf 8,1 Prozent, ProSieben auf 5,5 Prozent, Vox auf 5,2 Prozent, RTL II auf 3,9 Prozent sowie Kabel eins auf 3,8 Prozent und Super RTL auf 1,8 Prozent.

 

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