Grundgesetz und Porno Pikanter Screenshot: CDU-Politiker blamiert sich mit AfD-Kritik

Quickborns Bürgermeister Thomas Köppl hat mit einem pikanten Post für Aufsehen gesorgt Foto: Screenshot/Az

Der Quickborner Bürgermeister Thomas Köppl (CDU) hat auf Facebook einen Screenshot des Grundgesetzes gepostet. Dabei hatte er ein pikantes Detail übersehen.

Quickborn - Die AfD ist zur Zeit in aller Munde. Egal ob durch Aussagen über einzelne Politiker der umstrittenen Partei, siehe Günther Oettinger, oder Aktionen von der Partei selbst, siehe Maus-Ausrutscher von Beatrix von Storch. Auch der Quickborner Bürgermeister Thomas Köppl beteiligte sich an der Diskussion über die AfD.

Der CDU-Politiker stellte auf der Facebook-Seite "Quickborn - meine Stadt" einen Screenshot des Grundgesetzes ein. Damit wollte er zeigen, wie sehr die AfD mit der Verfassung unseres Landes kollidiert. Unglücklicherweise warf Köppl nicht noch einen Blick auf seinen Post, dann hätte er bemerkt, dass auch seine anderen geöffneten Tabs ein Teil des Screenshots sind.

Diese anderen Tabs zeigten pornographische Inhalte, die einen besonderen Fokus auf den BDSM-Bereich legten. Inzwischen hat der Bürgermeister den Inhalt wieder gelöscht und nur gemeint: "Also gleich nochmal, man soll nicht alles posten, was man so bekommt."

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Die Sex-Fantasien der Männer Die Sex-Fantasien der Männer

Sex im Stundenhotel, Blowjob im Restaurant, Sex im Krankenhaus, ein Besuch im Swingerclub: Die AZ zeigt, wovon Männer (heimlich) träumen. Die AZ erklärt die heimlichen Sex-Fantasien der Männer:

1. Als Paar im Swingerclub
Für 80 Prozent der Männer ist das eine Lieblings-Fantasie.

Kopfkino: Sie betreten mit Ihrer Frau den Club. Sie erreichen die große Spielwiese. Plötzlich kommen alle Frauen auf Sie zu. Sie küssen, streicheln, verwöhnen Sie, auch Ihre Frau ist dabei. Ihre Erektion hält lange. Sie ergießen sich mehrmals. Die anderen Männer sind nur Statisten.

Das steckt dahinter: Hier wird ein Freiheitsgefühl übermächtig, das Sie gern ausleben würden – über Ihre Partnerin aber wollen Sie unbedingt die Kontrolle behalten. Leben Sie eine Swinger-Fantasie nur dann aus, wenn Sie mit Ihrer Frau auch unter normalen Umständen guten Sex haben und sie dafür aufgeschlossen ist. Beim ersten Besuch: Nur gucken! Klären Sie, was Sie einander erlauben wollen. Überschreiten Sie keine Grenzen. Schützen Sie Ihre Partnerin, wenn sie überfordert ist. Machen Sie einander danach keine Szenen.

Vorsicht: In vielen Fällen sieht das echte Swingererlebnis ganz anders aus, als das in der Fantasie. Stellen Sie sich auf massive Eifersuchtsszenen ein. Überlegen Sie sich vorher gut, ob Sie diese Erlebnisse als Paar wirklich verkraften.

 

Die Sex-Fantasien der Männer Das Stundenhotel


Drei von vier Männern träumen davon.

Kopfkino: Ihre Frau trägt eine durchsichtige Bluse, Minirock, Highheels. Sie spazieren mit ihr Hand in Hand durch die City. Fremde Männer verschlingen sie mit Blicken. Das erregt Sie. Sie drängen Ihre Frau ins Stundenhotel und lieben sie dort leidenschaftlich.

Das steckt dahinter: Eine Frau, die begehrt wird, macht Sie zum Alpha-Typ. Das gibt Ihrem Ego einen Kick. Wie der Gedanke: Meine Frau, meine Hure – sie gehört mir allein.

Tipp: Reden Sie drüber. Probieren Sie’s aus, falls Ihre Frau daran Interesse zeigt – zur Not in einer fremden Stadt.

Die Sex-Fantasien der Männer Sex mit zwei Frauen



Zwei Drittel der Männer genießen solche Bilder:

Das Kopfkino: Die Freundin Ihrer Frau bleibt nach dem Abendessen. Sie schlüpft aus ihren Kleidern, dann küsst sie Ihre Frau und beginnt mit ihr ein Spiel mit Sextoys. Danach verwöhnen beide Frauen Sie.

Das steckt dahinter: Zwei Frauen beim Sex – der Gedanke, dabei zuschauen zu können, erregt Sie. Vielleicht sind Sie aber auch nicht gerne der Aktive beim Liebesspiel?

Tipp: Ausprobieren, falls Ihre Partnerin selbstbewusst genug ist und diese Idee spannend findet. Jede zweite Frau ist für solche Spiele zugänglich.

Vorsicht: Solche Bilder bleiben lange im Gedächtnis. Sie können schmerzen wie ein Seitensprung.

Die Sex-Fantasien der Männer Blow-Job im Restaurant



Das Kopfkino: Sie essen im Restaurant. Ihre Frau trägt keinen Slip, das kann sogar der Kellner sehen. Sie kriecht unter den Tisch und verwöhnt Sie mit dem Mund.

 

Das steckt dahinter: Erscheint Ihnen Ihre Frau im Alltag überlegen? Ist sie gebildeter, verdient mehr Geld, hat womöglich den angeseheneren Job? Auch wenn Sie das überspielen: Sie sehnen sich danach, Macht über sie und die Zuschauer (hier: den Kellner) auszuleben.

Tipp: Probieren Sie das nicht in der Öffentlichkeit aus. Auf „Erregung öffentlichen Ärgernisses“ stehen empfindliche Strafen. Falls Sie beide dran Spaß haben: Flüstern Sie sich solche Ideen lieber zu.

Die Sex-Fantasien der Männer Voyeure



Das Kopfkino: Im Kino läuft der Abspann. Im Schutz der Dunkelheit sitzt Ihre Partnerin nackt auf Ihnen, während Sie beide Sex haben. Plötzlich geht das Licht an. Alle Kinogäste gruppieren sich um Sie.

Das steckt dahinter: Sie fühlen sich im Alltag zu wenig in Ihrer Männlichkeit wahrgenommen – das kränkt Sie!

Tipp: Belassen Sie’s beim Träumen (siehe Punkt 4)!

Die Sex-Fantasien der Männer Sex im Krankenhaus



Das Kopfkino: Sie liegen auf Station im Krankenbett. Die Krankenschwester tritt heran, um Blutdruck zu messen. Sie packen ihre Hände, ziehen sie heran, streifen ihr das Höschen vom Leib und haben Sex.

Das steckt dahinter: Die Mischung aus Macht und Ohnmacht, die ein Patient erlebt, turnt Sie an. Sie wollen die Oberhand gewinnen über eine Frau, die Ihren Tagesablauf bestimmt. Ihr Jagdtrieb treibt Sie an, die Frau zu besitzen, ehe ein anderer es tut.

Tipp: Genießen Sie Ihre Tagträume und behalten Sie sie für sich. Kein Wort zur Schwester, auch keins zu Ihrer Frau zuhause. Sie haben das Recht auf ein kleines Geheimnis.

Die Sex-Fantasien der Männer Die Domina


Eine häufige Fantasie unter Männern, die im wirklichen Leben eine echte Machtposition haben:

Das Kopfkino: Sie sind nackt an die Garderobe gefesselt, eine Domina beschimpft und schlägt Sie. Oder: Sie stehen mit verbundenen Augen nackt und gefesselt im Raum und sind einer Frau völlig ausgeliefert, die mit Ihnen erotische Spielchen macht.

Das steckt dahinter: Oft ein Trauma aus früher Kindheit. Nicht selten hat der Betroffene als Kind physische oder psychische Gewalt erlebt oder wurde verlassen. Die Domina übernimmt die Rolle einer Übermutter.

Tipp: Fühlt sich nur einer in einer Beziehung zu solchen Sexpraktiken hingezogen, hat die Partnerschaft kaum eine Chance. Wenn Ihre Beziehung leidet, lassen Sie sich mit einer Therapie helfen.

Die Sex-Fantasien der Männer Macht-Spiele


Das Kopfkino: Sie führen eine junge, fremde Frau auf allen Vieren an einem Halsband spazieren. Vor einem Männerstammtisch (alle sehen zu) haben Sie Sex mit ihr. In Ihrer Fantasie gefällt der Frau das.

Das steckt dahinter: Sie sind Frauen auf Augenhöhe nicht gewachsen. Sie fühlen sich nur dadurch stark, dass Sie eine Partnerin dominieren. Solche Fantasien teilt ein Mann fast nie mit seiner Ehefrau, damit die nicht noch mehr Macht über ihn erlangt.

Tipp: Das ist auch gut so. Schweigen Sie über solche Wünsche (außer, Sie stellen bei Ihrer Frau ähnliche Bedürfnisse fest) – sie wären zu schockierend für Ihre Partnerin. Ermuntern Sie sie zu abgeschwächten Rollenspielen, die ihr vielleicht Spaß machen.

Die Sex-Fantasien der Männer Sex mit einer Unbekannten


Das Kopfkino: Eine fremde Frau in schwarzen Nylons klingelt an Ihrer Tür und verführt Sie. Oder: Eine Fremde betritt das Zugabteil. Als sie den Koffer ins Gepäcknetz befördert, rutscht ihr Rock hoch. Sie spürt Ihre Blicke, setzt sich auf Ihren Schoß und hat – halbangezogen – Sex mit Ihnen.

 

Das steckt dahinter: Der Wunsch, im Alltag keine Verpflichtungen zu haben. Ihnen gefällt der Gedanke, Sex von Beziehung zu lösen und Ihre Lust auszuleben, ohne Rücksicht nehmen zu müssen.

Tipp: Wenn Sie in einer Beziehung sind: Versuchen Sie spontaneren Sex. Ermuntern Sie Ihre Frau, frech zu sein und häufiger mal Sie zu verführen. Auch eine Frau darf sich ihren Lover einfach mal nehmen.

 

 

 

von

Inzwischen hat sich der zweifache Familienvater erneut auf Facebook gemeldet und seinen peinlichen Fauxpas versucht zu erklären. Laut Köppl, der derzeit im Ski-Urlaub weilt, habe er im Skilift ein Gespräch von anderen Männern belauscht, die das Wort "BDSM" verwendet haben sollen. Seine Neugier war geweckt und er schaute nach, um was es sich dabei handele.

Eine schlechte WLAN-Verbindung habe verhindert, dass der CDU-Mann sich Videomaterial zu diesem Thema anschauen habe können. Daher habe er sich bei Wikipedia informiert, wo auch "Fifty Shades of Grey" gut erklärt wurde. Abschließend hält Thomas Köppl  fest: "Ich bin jetzt informiert: Wer es mag, kann bestimmt viel Spaß mit BDSM haben – ich finde es eher verstörend. Also nicht meins. Hab mit Gewalt generell ein Problem."

 

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