Grüße vom AZ-Reporter Überall Experten - und wo ist Ribéry?

Seit seinem Rücktritt aus der Nationalelf ist man in Frankreich nicht mehr allzu gut auf Franck Ribéry zu sprechen. Foto: dpa/AZ

AZ-Reporter Patrick Strasser berichtet von der EM in Frankreich. Irgendwo sieht er immer einen französischen Fußball-Experten - nur einen nicht.

 

Am Donnerstag hatten drei große Persönlichkeiten des französischen Fußballs Geburtstag: Jean Tigana, Europameister 1984, wurde 61 Jahre alt. Zinédine Zidane, der Größte, 44. Mit Patrick Vieira, nun auch schon 40, holte Zizou 2000 die EM. Alle drei wurden nach ihrer aktiven Karriere Trainer, nur einer zuvor als Spieler nicht Weltmeister. Wer? Kleines Gewinnspiel. Gibt was zu gewinnen: Ruhm und Ehre. Also?

Lösung A. Tigana. War einfach.

Was sie eint: Als TV-Experten habe ich sie in diesen Wochen noch nicht entdeckt. Für Frankreichs Altstars ist diese EM eine wahre Goldgrube. Auf jedem Kanal taucht einer auf.

Die Ex-Bayern Jean-Pierre Papin beim katarischen TV-Anbieter „beIN Sports“ (hat die Pay-TV-Rechte der EM in Frankreich) und Bixente Lizarazu beim öffentlich-rechtlichen Sender „TF1“. Außerdem der Ex-Bremer Johan Micoud, heute hauptberuflich Winzer (bringt seit 2009 Merlot heraus – kein Witz!), auf „L’Equipe 21“, dem Sportnews-Sender der Tageszeitung, und und und.

Wo ist eigentlich Franck Ribéry? Zurückgetreten, in der Heimat ungeliebt. Er macht Urlaub – und schaut TV.

 

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