Grünwalder Stadion Hoffnung für die Lieblingskurve der Löwen

Nur halb saniert und deshalb immer leer: Die SPD will die Westtribüne im Sechziger-Stadion nun jedoch wieder herrichten lassen. Foto: sampics/Augenklick

Die SPD hat einen Antrag zur Überprüfung eines weiteren Ausbaus des Grünwalder Stadions gestellt. Die Stadtverwaltung soll klären, was eine Sanierung der kompletten Westkurve kosten würde.

München - Können die Löwen auch in der Zweiten Liga ins Grünwalder Stadion zurückkehren? Nach der Sanierung 2013 könnte die ehemalige Spielstätte der Sechziger nochmal erneuert werden. Die SPD will prüfen lassen, wieviel der Ausbau der Westkurve und weitere Maßnahmen zur Bereitstellung zusätzlicher Plätze im Grünwalder Stadion kosten. Das geht aus einem entsprechenden Antrag der Partei hervor.

Im Sommer 2013 wurde das altehrwürdige Stadion für rund 12 Millionen zu einem drittligatauglichen Arena umgebaut. Die Westkurve als Löwen-Hoheitsgebiet blieb dabei aber unberührt. "Da die Westkurve jedoch für viele Fans das Herzstück ist und für die volle Auslastung des Stadions notwendig scheint, sollen eine weitere Ertüchtigung und die entsprechenden Kosten geprüft werden", heißt es in dem Antrag, "gerade für die gute Stimmung im Fußball-Stadion ist die volle Auslastung unentbehrlich."

Außerdem könnten durch die Nutzung des Ostteils ohne Beschränkungen weitere Plätze zur Verfügung gestellt werden. Derzeit fasst die Spielstätte in Giesing 12.500 Zuschauer. Momentan verhindern die fehlende Zulassung für die Zweite Liga und das zu geringe Fassungsvermögen des Grünwalder Stadions die Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Und somit den Auszug der Löwen aus der ungeliebten Arena, die durch hohe Kosten laut Löwen-Geschäftsführer Markus Rejek einen Wettbewerbsnachteil darstellt.

 

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