Grüne im Stadtrat "Endlich eine Brücke über den Giesinger Berg"

Mit diesem Entwurfskonzept von "Karl+Probst" will der Giesinger die Stadt überzeugen. Klicken Sie sich durch die Bilderstrecke. Foto: Karl + Probst (2011)

Die Grünen im Stadtrat fordern jetzt vehement die Brücke für Radler und Fußgänger über den Giesinger Berg. Wo sie hin soll, wie der Entwurf aussieht.

 

Giesing - Über den Giesinger Berg -  zwischen Bergstraße und Bergsteig - soll in Zukunft eine Brücke für Fußgänger und Radler führen, forderte neulich die FDP im Stadtrat. Die Stadt will die Möglichkeiten prüfen. Doch das dauert.

Jetzt machen die Grünen im Stadtrat Druck: Die Stadtverwaltung mögen den Bau einer Fuß- und Radwegbrücke am Giesinger Berg zwischen Bergsteig und Bergstraße als eigenständiges Projekt prüften und dem dem Stadtrat einen Vorschlag zur Realisierung unterbreiten, fordert Grünen-Stadtrat Paul Bickelbacher in einem aktuellen Antrag. "Das Projekt soll mit hoher Priorität verfolgt worden."

Begründung: "Ein Steg an dieser Stelle hätte äußerst positive Auswirkungen auf den Nutzen der gesamten Verbindung, die sowohl für den Freizeitverkehr zu Fuß als auch für den Freizeit- , Alltags- und Berufsverkehr mit dem Rad eine wichtige Rolle spielt. Auch dem großen zunehmenden Bedarf an attraktiven Verbindungen für den Fuß- und Radverkehr aus dem Neubaugebiet an der Welfenstraße und der kommende Wohnbebauung auf dem Paulaner-Gelände wird damit Rechnung getragen."

Bickelbacher zur AZ: "Wer sich an der Stelle nicht auskennt, muss sein Radl umständlich durch die Unterführung tragen." Oben ist der Weg an der viel befahrenen Kreuzung gefährlich. Schon 2007 hatten die Grünen deshalb einen Steg an dieser Stelle gefordert.

Das Problem ist der Stadt bekannt: Schon vor zwei Jahren hatte der Giesinger Matthias Rajmann die Brücke gefordert. Der Giesinger Berg mit der Schneise bilde eine Lücke für Radler auf der Route von der Stadt zum Isarhochufer, sagt der 49-Jährige heute. "Am Knotenpunkt Berg-, Marthin-Luther-Straße, Ichostraße und Silberhornstraße kreuzen sich 14 Autospuren."

Die Brücke sei eine Alternative auch für Eltern mit Kinderwagen und Rollstuhlfahrer  - bislang müssen sie durch die Unterführung an der Ichostraße.

Die Architekten „Karl + Probst“ haben einen Plan entworfen, wie die Brücke aussehen könnte, so Rajmann. Ihr Entwurf zeigt einen "filigranen Steg". Kosten: "Etwa 1,3 Millionen."

 

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