Mega-Summe schon verplant "Promi Big Brother": Silvia Wollny gewinnt die sechste Staffel

Mauserte sich zum Liebling der Zuschauer: Silvia Wollny Foto: SAT.1/Willi Weber

Silvia Wollny stand vor lauter Aufregung kurz vor einem "Magenzusammenbruch", doch es hat sich gelohnt. Sie ist die Siegerin von "Promi Big Brother".

Das Spiel ist aus und die Gewinnerin steht fest: Am Freitagabend stieg das große Finale der diesjährigen Staffel von "Promi Big Brother". Erst konnten Daniel Völz (33), Silvia Wollny (53), Alphonso Williams (56) und Chethrin Schulze (26) noch auf das Preisgeld von 100.000 Euro hoffen, doch am Schluss durfte es nur eine mit nach Hause nehmen: Silvia!

Zunächst gab es allerdings noch einige Eindrücke von der letzten Nacht und dem letzten Tag im Haus zu sehen - und die waren tatsächlich spannender als erwartet. Die vier verbliebenen Bewohner ruhten sich nicht etwa auf ihren Lorbeeren aus, sondern griffen nochmal richtig an. Silvia packte die wohl schockierendste Beichte der Staffel aus und bei Daniel und Chethrin ging es tatsächlich noch einmal zur Sache.

Die "grausame" Käsesucht

"Ich hab' ja die Käsesucht gehabt", erzählte Silvia ihren Mitbewohnern Daniel und Chethrin, die wohl nicht wirklich glauben konnten, was sie nun hören würden. "Es war 'ne schwere Zeit für mich gewesen", erklärte die Elffachmama. Sie habe immer den Gouda eines bekannten deutschen Discounters in Scheiben geschnitten und diese für ein paar Minuten in den Ofen geschoben. "Wie ein Alkoholiker oder Junkie" habe die 53-Jährige "zehn Jahre eine Hand Käse-Chips pro Tag" vernichtet. Ihr guter Rat: "Leute, lasst es sein, das ist grausam." Statt ihn zu warnen, schien sie Daniel mit ihrer Geschichte sogar noch zu animieren. "Es tut mir leid, Silvia. Ich muss es probieren. Bring on the Käse-Chips", gestand der Ex-"Bachelor".

Nachdem Johannes Haller (30) am Donnerstagabend ausgeschieden war, schmiss der "Big Brother" für die restlichen Kandidaten eine große Party. Irgendwann landeten die selbsternannte "Flirt-Maschine" Chethrin und Daniel im Pool. "Ich glaube Chethrin ist sehr forsch mit ihrer Art", erzählte er - und sollte auch prompt Recht behalten. Sie setzte sich auf seinen Schoß und legte seinen Arm um sich. "Allerdings bin ich da leider ein gebranntes Kind, gerade was Beziehungen und Kennenlernen im Fernsehen angeht", wiegelte Daniel ab.

TV-Sternchen Chethrin ging allerdings trotzdem noch mal richtig auf Tuchfühlung. Es sei "nicht einfach", wenn so eine hübsche Frau derart eindeutige Signale sende, musste dann auch der Junggeselle zugeben. Nachts im Bette kuschelte sie sich an ihn, wollte ihn ganz eindeutig knutschen, doch er wehrte sich. In der Show sei es für ihn "nicht angebracht", einem Treffen nach der Sendung schien Daniel aber nicht abgeneigt.

Lebenslinien und Duelle

Der "Big Brother" forderte Daniel, Chethrin, Alphonso und Silvia dazu auf, ihre Lebenslinien aufzuzeichnen. Die vier Bewohner sollten die Highlights und Tiefpunkte aus ihrem Leben teilen. Chethrin berichtete davon, dass sie rund 1,5 Jahre nichts mit ihrer Mutter zu tun hatte, dieser aber vergeben konnte. Für ihre Zukunft hoffe sie auf eine eigene Familie mit "drei bis vier Kindern".

Silvia bekam 1983 ihr erstes Kind. Damals hatte sie nichts, doch mittlerweile ist ihre Familie ihr Rückhalt, wie sie erzählte. Daniel lebte lange in Los Angeles, wo er seine große Liebe fand und leider auch wieder verlor. Nach dem "Bachelor" zog er nach Berlin. Er sei dankbar dafür, dass er die letzten Monate im Leben seines im Mai verstorbenen Opas Wolfgang Völz (1930 - 2018, "Käpt'n Blaubär") mit ihm verbringen durfte. Alphonso, der aus einem Ghetto in Detroit stammt, sah die Geburten von seinem Sohn und seiner Tochter als absolute Highlights in seinem Leben. Doch vor einigen Jahren geriet er in finanzielle Schwierigkeiten und fing an zu trinken. Nach seinem Sieg bei "DSDS" konnte er glücklicherweise "wieder durchatmen".

Während der Live-Show standen auch zwei Duelle auf dem Programm. Daniel und Chethrin sollten an entsprechenden Vorrichtungen auf einem Fahrrad in die Höhe radeln und dort als eine Art "E.T."-Bote Pizza an den "Big Brother" liefern. Überraschend knapp entschied Daniel das Duell für sich. Silvia und Alphonso sollten hingegen Blöcke unter einer Wasserflasche hervorschnippen. Sie bewies dabei etwas mehr Fingerspitzengefühl als er. Zu gewinnen gab es nichts, bis auf die Gunst des einen oder anderen womöglich unentschiedenen Zuschauers.

Das Kameras gehen aus

Der Sieg im Duell war für Daniel eigentlich egal, denn er sollte es sein, der als erster Finalteilnehmer das Haus verlassen musste, da er von den Zuschauern am wenigsten Anrufe bekam. Zu bereuen hab er nichts, wie er direkt nach dem Auszug erklärt: "Ich hab' alles so gemacht, wie es mir gerade kam."

Kurz darauf musste auch Alphonso Williams gehen, der sich sichtlich ärgerte. "Du warst sehr, sehr stark", tröstete Silvia ihn. Als er zuvor erfahren hatte, dass er ins Finale einziehen werde, hatte er noch "die ganze Welt umarmen" wollen. Die Welt wollte nun dafür ihn umarmen. Unter tosendem Applaus kam der Drittplatzierte ins Studio. Er habe bis zum Ende seiner Kräfte gekämpft, sei aber trotzdem froh, so weit gekommen zu sein. Alle Bewohner der "Baustelle" seien für ihn wie seine Kinder gewesen, erklärte Alphonso.

Richtig aufgeregt war Silvia unterdessen. "Dat darfst du keinem Menschen erzählen, Mutter Wollny ist im Finale", freute sie sich vor der Live-Show noch und erklärte, dass deshalb "der Papst mit den Arschbacken klatschen" könne - was auch immer das genau bedeuten mag. Am Abend war ihr ihre Angespanntheit aber deutlich anzumerken: "Ich glaub', ich hab gleich 'nen Magenzusammenbruch oder wie man das nennt." Außerdem bekomme sie "hier langsam Atemnot".

In zwei Plädoyers sollten Chethrin und Silvia schließlich erklären, warum die Zuschauer für sie stimmen sollten. Chethrin wolle mit dem Gewinn ein Haus anzahlen und 20.000 Euro für die Forschung gegen den Brustkrebs spenden. Silvia würde hingegen gerne jugendlichen Menschen helfen, von der Straße fernzubleiben. Nach dieser Vorstellung sahen die beiden ausgeschiedenen Herren die Reality-Mama vorne. Schlussendlich konnte Silvia tatsächlich 57,1 Prozent der Zuschauer auf ihre Seite ziehen und das Frauenfinale damit für sich entscheiden. "Ich liebe Euch!", brach es aus ihr heraus. Doch auch in den letzten Momenten im Haus dachte sie an die Jugendlichen: "Bittet unterstützt uns, wenn wir das jetzt alles in Angriff nehmen."

Die Moderatoren Jochen Schropp (39) und Marlene Lufen (47) hatten für die Fans des Formats zudem noch eine Überraschung parat. Die beiden bestätigten schon jetzt, dass für 2019 eine weitere Staffel von "Promi Big Brother" geplant sei.

 

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