Großer Tag für die kleine Prinzessin Charlotte wird am Sonntag getauft

Am Sonntag wird Prinzessin Charlotte getauft. Foto: dpa

Wer bei der Taufe dabei ist, warum ihr Onkel Harry die Feier versäumt und wie der verstorbenen Diana gedacht wird.

 

Viel war nicht zu sehen und zu hören von Prinzessin Charlotte, seit sie Anfang Mai vor einem Londoner Krankenhaus ruhig schlafend im Arm ihrer Mutter Kate lag. Nur vier private Fotos mit ihrem großen Bruder George ließen erahnen, wie süß die kleine Prinzessin ist. Am Sonntag ist es endlich soweit, Charlottes zweiter großer Auftritt steht an: Das fünfte Urenkelchen der Queen wird getauft.

Das Besondere: Es wird der erste Auftritt von William und Kate mit ihren beiden Kindern sein. Offiziell festhalten wird ihn der gefeierte Modefotograf Mario Testino (60), der regelmäßig für die Royals arbeitet und nach eigenem Bekunden „überwältigt und geehrt“ ist von diesem neuen Auftrag.

Wer zur Taufe kommen wird: Vergangene Woche wurden sie noch in Deutschland gefeiert und bejubelt, jetzt werden Königin Elizabeth II. (89) und ihr Mann Prinz Philip (94) natürlich in der Kirche St. Mary Magdalene im englischen Sandringham anwesend sein. Auch Großvater Prinz Charles (66) und seine Frau Camilla (67), die Großeltern Middleton und weitere Familienangehörige sind geladen.

Einer wird fehlen: Charlottes Onkel Prinz Harry (30) weilt dagegen bereits in Afrika, wo er in verschiedenen Ländern – unter anderem als Ranger – arbeiten will.

Das Geheimnis um die Paten: Außerdem kommen die Paten zur Taufe. Charlottes Bruder George hat sieben, davon ist nur Queen-Enkelin Zara Phillips (34) mit ihm verwandt. Ansonsten entschieden sich die Eltern für Freunde und Vertraute.

Pippa, Beatrice oder Eugenie: Wer gehört zu Charlottes Paten?

Es wird allgemein erwartet, dass das auch bei Charlotte so sein wird. Natürlich wetten die Briten bereits auf die Paten, unter anderem auf Kates Schwester Pippa (31). Als heißer Favorit galt bis zuletzt auch Prinz Harry. Da er aber nicht einmal anwesend ist, glauben die Briten daran nicht mehr. Bei den Buchmachern stehen Williams Cousinen Prinzessin Beatrice und Eugenie und auch Cousin Peter Phillips hoch im Kurs. Aber auch gute Freunde wie Tom van Straubenzee könnten auserkoren werden.

Die Tauf-Kirche: Weit fahren müssen Kate und William nicht: St. Mary Magdalene ist in der Nähe ihres Landsitzes Anmer Hall, wo sie seit Charlottes Geburt hauptsächlich wohnen. Das dürfte aber nicht der einzige Grund gewesen sein, warum sie sich für die graue Sandstein-Kirche aus dem 16. Jahrhundert entschieden haben. Der ein oder andere Royal wurde hier ebenso getauft wie Diana Spencer, Williams Mutter.

Das scheint William und Kate wichtig zu sein: Auch Prinz Georges Taufkirche hatte einen Diana-Bezug: In der Kapelle des St James’s Palastes war ihr Sarg nach ihrem Unfalltod 1997 aufgebahrt worden. Der Erzbischof von Canterbury, Justin Welby, wird als höchstrangiger Geistlicher der Kirche von England den Gottesdienst halten.

Das Taufkleid sieht genauso aus wie das der Queen damals

Das Taufkleid: Der royale Nachwuchs wird in aller Regel in einem Gewand in die Kirche aufgenommen, das Hofschneiderin Angela Kelly 2008 gefertigt hat. Und zwar als Kopie eines Kleidchens, das für die älteste Tochter von Queen Victoria (1819 – 1901) angefertigt worden war. Das Original von 1841 hatten unter anderem die Queen, Prinz Charles und seine Söhne William und Harry bei ihren Taufen getragen.

Die Taufmünze: Die silberne Gedenkmünze für Charlottes Taufe zeigt Engelchen, die Harfe spielen, umgeben von einer Girlande aus Lilien. Das Design haben Prinz William und Kate und Urgroßmutter Queen Elizabeth II. abgesegnet. Wo man einen Blick auf die Feier erhaschen kann: Weitgehend ist die Feier eine private Angelegenheit. Daher hat der Palast versucht, die Uhrzeit geheim zu halten. Die „Western Daily Press“ will herausgefunden haben, dass die Feier um 17.30 Uhr beginnt.

Aber ein bisschen gucken darf die Bevölkerung doch: William und Kate seien „hocherfreut“, dass eine Wiese vor der Kirche zugänglich sein wird, so ein Palastsprecher. Vor und nach der Feier werden sie sich kurz der Öffentlichkeit präsentieren, heißt es.

 

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