Großer Ansturm, kaum Stürmer Pereira ruft: Die Löwen erwachen aus der Winterpause

Hochmotiviert beim 1860-Trainingsstart: Vitor Pereira. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Der TSV 1860 ist am Dienstag unter Neu-Trainer Vitor Pereira in die Zweitliga-Rückrunde gestartet. Mehrere hundert Zuschauer verfolgten den Auftakt. Es fehlten die Angreifer Olic, Mölders und Ribamar.

 

München - Um 10.43 Uhr war es soweit: Die Akteure des TSV 1860 um Kapitän Stefan Aigner und ihr neuer Trainerstab um den portugiesischen Starcoach Vitor Pereira schritten aus dem Kabinentrakt an der Grünwalder Straße - Rückrundenauftakt und erster Aufgalopp im Jahr 2017.

Rund 500 Fans verfolgten den geplanten Neustart der Sechzger, die am Mittwoch ins 16-tägige Trainingslager nach Troia/Portugal reisen. Während der Fan-Ansturm trotz der miesen Hinrunden-Platzierung (Rang 14) wie gewohnt groß war, musste Pereira bei seiner ersten Einheit gleich auf mehrere - stürmende - Löwen verzichten: Routinier Ivica Olic, Sascha Mölders und Rekordtransfer Lucas Ribamar, der eigentlich wieder ins Training einsteigen sollte, waren nicht dabei. Lediglich Stefan Mugosa vertrat den vordersten Mannschaftsteil auf dem Rasen.

Der Brasilianer Ribamar landet wie sein Landsmann Rodnei erst heute in München und stößt am Mittwoch zum Team, Ivica Olic fehlt krank (Magen/Darm) und Sascha Mölders fehlte wegen eines Arztbesuches.

Neuzugänge gab's dagegen nicht im Kreis der Spieler, sondern bisher nur auf der Trainerbank zu bestaunen. Mit Ausnahme von Torwarttrainer Andreas Menger hat Pereira seinen eigenen Stab mitgebracht, darunter Co-Trainer Filipe Almeida, der das Aufwärmen auf Englisch leitete und Luis Miguel, Pereiras rechte Hand und langjähriger Vertrauter. Ebenfalls auf dem Platz: Fitnesstrainer Michael Sulzmann und Physio Nick Wurian.

Nach 85 Minuten und einem abschließenden Ständchen für Mittelfeld-Wühler Romuald Lacazette (feiert seinen 23. Geburtstag) ging die erste Einheit des Jahres zu Ende. Pereira wollte sich trotz AZ-Nachfrage nicht äußern - eine erste Einschätzung des Portugiesen über seine neue Mannschaft wird daher wohl erst im Trainingslager erfolgen.

 

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