Große Töne von Uli Hoeneß Ist Griezmann die Granate für den FC Bayern?

, aktualisiert am 22.05.2017 - 12:53 Uhr
3. Mai 2016, Halbfinal-Rückspiel in der Allianz Arena in München (2:1): Die Bayern Spieler Thomas Müller (links) und Xabi Alonso knöpfen sich Antoine Griezmann von Atlético Madrid vor. Foto: dpa

Nie wieder "Single": Der FC Bayern will sich für eine neuerliche Triple-Jagd wappnen – und laut Vereinspräsident Uli Hoeneß "etwas machen, was wir bisher nicht gemacht haben". Der Name Antoine Griezmann fällt dabei immer wieder.

 

München - "Wenn man unseren Kader verstärken will, muss man schon ziemliche Granaten kaufen", sagte Uli Hoeneß am Samstag beim Empfang im Münchner Rathaus. Das ist doch ziemlich vollmundig. Das klingt nach einer exzessiven Blutauffrischung im Kader. Nach richtig großen Investitionen. Solche Äußerungen heizen die wildesten Transfergerüchte an.

Die Bild öffnet die Hoeneßsche Granaten-Schublade schon einmal. Da liegen demnach zum Beispiel die Zettel mit den Namen folgender Top-Stars drin: Antoine Griezmann (26/Atlético Madrid), Paulo Dybala (23/Juventus Turin) – oder die bereits länger gehandelten Größen Alexis Sanchez (28/Arsenal London) und Marco Verratti (24/Paris Saint-Germain).

Torjäger Griezmann steht bei Atlético noch bis 2021 unter Vertrag. Sein Marktwert liegt bei 80 Millionen Euro; auch Manchester United soll interessiert sein. Die Bild befasst sich mit der Frage, ob der deutsche Rekordmeister womöglich 100 Millionen Euro oder mehr in die Hand nimmt? "Für einen Spieler nicht, aber das Gesamtkonzept kann natürlich mal viel sein", wird Hoeneß zitiert.

Die bisherigen Bayern-Neuzugänge Sebastian Rudy (27) und Niklas Süle (21) von der TSG 1899 Hoffenheim fallen nicht in die Kategorie Granate. Über den ebenfalls heiß umworbenen Leon Goretzka (22 - noch FC Schalke 04) sagte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge: "Er ist ein Spieler von Schalke 04 bis 2018, und das werden wir immer respektieren."

 

3 Kommentare