Große Sparwelle Radikal-Umbau bei Osram geht voran

Trotz Sparkurs: Osram will keine weiteren Arbeitskräfte entlassen. Foto: dpa

Leuchtmittelhersteller Osram macht Fortschritte in der Anpassung an die Umbrüche und den Technologiewandel im Lichtmarkt.

 

München - Der radikale Umbau des Lichtkonzerns Osram wird konkret: Mittlerweile ist entschieden, welche Werke ganz oder in Teilen bei Osram bleiben und welche in die neu zu gründende Tochter abgespalten werden. Über das laufende Sparprogramm hinaus soll der Umbau in Deutschland zudem keine zusätzlichen Arbeitsplätze kosten. Ein Unternehmenssprecher bestätigte entsprechende Informationen am Dienstag in München. "Das zeigt, dass wir Fortschritte bei der Verselbstständigung des Lampengeschäfts machen."

Osram kämpft seit Jahren mit dramatischen Umbrüche auf dem Lichtmarkt mit einem rasanten Technologiewandel hin zu Leuchtdioden und durchläuft derzeit die zweite Sparwelle in Folge mit dem neuerlichen Abbau tausender Jobs. Vor diesem Hintergrund hatte Vorstandschef Olaf Berlien im April die Abspaltung des Geschäfts mit Halogen- und Energiesparlampen, aber auch modernen LED-Lampen, auf den Weg gebracht.

 

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