Grippezeit Fünf Tipps, wie Sie einer Erkältung entkommen

Herbst und Winter ist Erkältungszeit Foto: ddp images

Wenn die Tage kälter werden, steigt das Erkältungsrisiko. Wer jedoch nicht mit Fieber und Schnupfen im Bett liegen möchte, kann einiges tun, um einer Erkrankung vorzubeugen. Diese fünf Tipps helfen, gesund durch den Herbst und Winter zu kommen.

München - Die Nase läuft, der Kopf wird heiß und eigentlich möchte man sich nur noch unter der Bettdecke verkriechen. Gerade jetzt, wo alle Thermometer-Regler auf Winter stehen, ist auf die Gesundheit besonders gut zu achten. Schließlich beginnt mit sinkenden Graden die Grippezeit. Wer sich nicht mit Fieber und Halsschmerzen herumschlagen möchte, der kann jedoch einiges zur Vorbeugung tun. Diese fünf Tipps helfen ihnen dabei, die kalten Monate ohne Erkältung zu überstehen.

Tipp 1: Zink (und Vitamin C):

Zink und Vitamin C sind die wohl am weitesten verbreiteten Hausmittelchen bei Erkältungen. Ob es jedoch wirklich etwas bringt, sich während der Grippezeit mit Orangen zu versorgen, ist umstritten. Fest steht: Vitamin C wandelt gefährliche chemische Substanzen in unserem Körper in harmlose Verbindungen um und trägt somit zum Erhalt des Immunsystems bei, eine "erkältungsvorbeugende" Wirkung bei erhöhter Vitamin-C-Zuführung konnte jedoch nicht bestätigt werden. Zink hingegen scheint tatsächlich zu helfen, ist jedoch mit Vorsicht zu genießen und zu dosieren. In ersten Studien wurde herausgefunden, dass das Spurenelement tatsächlich präventive Wirkung zeigen kann. Es ist ein Bestandteil wichtiger Enzyme in unserem Körper und damit für alle Lebewesen essentiell.

Tipp 2: Hände waschen:

Klingt so einfach und ist doch so effektiv. Eine Vielzahl von Krankheitserregern gelangt nämlich über unsere Hände in die Schleimhäute. Ein Griff ans Auge oder den Mund kann bereits genügen. Aufgenommen werden die Krankheitserreger beispielsweise an Türklinken, in Bussen oder Bahnen, oder an Treppengeländern. Wer in der Grippezeit nicht Gefahr laufen möchte, sich anzustecken, sollte demnach beim Betreten der Wohnung, des Büros und in jedem Fall vor dem Essen gründlich mit Seife Händewaschen.

Tipp 3: Chili und Ingwer:

Auch das ein oder andere Gewürz kann in sensiblen Phasen helfen. Ingwer beispielsweise gilt als wahrer Wunderheiler. Die Wurzel besitzt eine antibakterielle Wirkung und kann zudem die Vermehrung von Viren hemmen. Die enthaltenen ätherischen Öle, sowie die Scharfstoffe Gingerole wirken entzündungshemmend. Ingwer kann sowohl ins Essen gemischt, als auch als Tee aufgekocht werden. Ein weiteres bewährtes Gewürz, das während der Erkältungszeit in keiner Küche fehlen sollte, ist Chili. Denn die Schärfe regt die Durchblutung der Schleimhäute an, einer verstopften Nase lässt sich so prima entgegenwirken.

Tipp 4: Schlafen:

Ein weiteres simples Rezept: Ausreichend Schlaf. Wer sein Immunsystem durch Nachtschichten belastet, ist anfälliger für Krankheiten. In der Grippezeit daher lieber einmal etwas früher ins Bett gehen und dafür am nächsten Tag mit voller Power durchstarten. Amerikanische Forscher haben in einer Studie herausgefunden, dass weniger als sieben Stunden Schlaf täglich das Erkältungsrisiko erhöhen.

Tipp 5: Frische Luft:

Um die Schleimhäute zu schonen, sollte außerdem auf ausreichend Frischluft geachtet werden. Im Herbst und Winter trocknen diese durch die Heizungsluft leicht aus und können Erreger weniger gut abwehren. Stoßlüften im Büro und der Wohnung, sowie Spaziergänge an der frischen Luft schaffen Abhilfe. Sport im Freien stärkt das Immunsystem noch einmal zusätzlich.

 

 

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