Griechenland Brüsseler Krisentreffen zu Griechenland vertagt

Die Euro-Finanzminister haben ihr Krisentreffen zu Griechenland auf Donnerstag vertagt. Foto: dpa

Die Euro-Finanzminister sollten am Vorabend des EU-Gipfels die Weichen für die Griechenland-Rettung stellen. Daraus wird nichts. Nach eineinhalbstündigen Gesprächen wurde das Treffen ergebnislos auf Donnerstag vertagt.

 

Brüssel - Die Euro-Finanzminister haben ihr Krisentreffen zu Griechenland auf Donnerstag vertagt. Die Beratungen sollen um 13.00 Uhr wieder aufgenommen werden, teilte der finnische Ressortchef Alexander Stubb am Mittwochabend nach rund eineinhalbstündigen Gesprächen über den Online-Dienst Twitter mit. Diplomaten berichteten, es habe keine Ergebnisse gegeben.

Der griechische Premier Alexis Tsipras wolle am späten Abend (23.00 Uhr) mit Spitzenvertretern der Geldgeber-Institutionen beraten, so Diplomaten. Der Linkspolitiker hatte bereits am Nachmittag mit EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker, IWF-Chefin Christine Lagarde und dem Chef der Europäischen Zentralbank, Mario Draghi, beraten.

Mehrere Finanzminister hatten zu Beginn des Krisentreffens beklagt, dass die Sitzung nicht ausreichend vorbereitet worden sei. Es geht um ein griechisches Spar- und Reformpaket, das Voraussetzung ist für die Auszahlung blockierter Milliardenhilfen.

 

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