Gratis-Klamotten für Kunden in Unterwäsche Bilder: So war das Halb-nackt-Shopping bei Desigual

Ansturm auf das Unterwäsche-Shopping von Desigual: Die Bilder Foto: Daniel von Loeper

Riesen-Andrang beim Unterwäsche-Shopping von Desigual: Seit dem frühen Morgen sind vor der Boutique in der Neuhauser Straße die Nackten los um Gratis-Klamotten abzustauben. Die Bilder.

 

München – Die ersten Verrückten standen schon um 20 Uhr am Dienstagabend vor dem Desigual-Flagship-Store in der Neuhauser Straße und fieberten auf die Eröffnung am nächsten Tag hin. Zehn weitere folgten im Laufe der Nacht, ehe gegen 5 Uhr morgens immer mehr Unterwäsche-Shopper eintrudelten. Die Modekette Desigual hatte angekündigt, dass die ersten 100 Kunden, die am Mittwoch in Unterwäsche ins Geschäft kommen, ein Oberteil und ein Unterteil geschenkt bekommen. Stunden vor Eröffnung der Filiale um 9 Uhr standen schon deutlich mehr als 100 Menschen in Unterwäsche in der Fußgängerzone.

So lief das Nackt-Shopping ab

Als die AZ in der Neuhauser Straße ankommt, hat sich schon eine riesige Schlange vor der Eingangstüre des Geschäfts gebildet. Kurz vor der Eröffnung gibt's von Desigual-Mitarbeitern dann Nummern zum Umhängen für die ersten 100 nur in Unterwäsche bekleideten Menschen in der Schlange.

Je näher es auf 9 Uhr zu geht, steigt die Stimmung. Sprechchöre ("Desigual, Desigual") werden angestimmt. Dann der Countdown - die letzten zehn Sekunden vor Ladenöffnung. Der Mann mit der Nummer 1, nur in Badehose und Strohhut gekleidet, bekommt die Schere überreicht und darf das rote Band durchschneiden. Dann gibt es kein Halten mehr, die Kunden stürmen in den Laden und kämpfen um die heiß begehrte Gratis-Ware.

Ob Röcke, Tops, Hosen, T-Shirts - jeder der 100 Glücklichen durfte sich nicht (wie zuvor angekündigt) nur ein Oberteil und ein Beinkleid aussuchen, sondern gleich ein ganzes Outfit. Warum? "Wir sind so begeistert, dass die Aktion im recht konservativen München so super geklappt hat.", sagt ein Mitarbeiter zur AZ. Lange dauert es nicht, vielleicht 20 Minuten, bis die ersten wieder auf der Straße stehen - mit Hawaii-Blumenketten um den Hals und prallvollen Desigual-Tüten in den Händen.

Berlin, Madrid, Tokio

Die verrückte Aktion ist mittlerweile international bekannt und fand beispielsweise schon in Berlin, Rom, Madrid oder Tokio statt. Die Werbeaktion ist Teil der Desigual Tradition. Sie wird als Auftakt des Sommer-Schlussverkaufes in verschiedenen Städten durchgeführt und lockt nicht nur Teilnehmer, sondern auch Zuschauer an.

Die Bilder von der Aktion gibt's oben in der Bilderstrecke.

 

5 Kommentare