Gerüchte und Neuigkeiten Trainer-Ticker zum FC Bayern: Entscheidung über Flicks Zukunft noch vor Weihnachten

Bleibt Hansi Flick bis zum Saisonende Trainer des FC Bayern? Foto: Matthias Balk/dpa

Nach der Trennung von Niko Kovac braucht der FC Bayern München einen neuen Trainer. Alle Gerüchte und Neuigkeiten finden Sie hier in unserem Trainer-Ticker. 

 

München - Nach der Trennung von Niko Kovac dreht sich beim FC Bayern alles um den Nachfolger als Trainer. Gerüchte gibt es viele, doch wer wird es am Ende? Alle Entwicklungen erfahren Sie in unserem Trainer-Ticker!

News vom 11.12.2019

+++ Flick-Entscheidung noch vor Weihnachten +++

Die Führungsriege des FC Bayern will kurz nach dem letzten Hinrundenspiel entscheiden, ob Hansi Flick auch nach der Winterpause noch Cheftrainer des deutschen Rekordmeisters ist. "Wir haben am 21. Dezember das letzte Spiel gegen Wolfsburg, entweder an diesem Samstag oder am Tag danach werden wir uns treffen und eine Entscheidung fällen", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge der "Sport Bild".

Flick war als Co-Trainer von Niko Kovac in die Saison gegangen und nach der Entlassung des Kroaten in die erste Reihe gerückt. Vier Siegen mit 16:0 Toren zum Start folgten zuletzt zwei 1:2-Niederlagen in der Bundesliga, wodurch der Titelverteidiger als Tabellensiebter den eigenen Ansprüchen deutlich hinterherläuft.

+++ Mourinho spricht über Engagement beim FC Bayern +++

Star-Trainer José Mourinho hat ein Engagement beim FC Bayern in naher Zukunft ausgeschlossen. "Ich sehe mich nicht bei so einem großen Klub wie Bayern. Ich schaue nicht in die Zukunft und bin sehr glücklich bei Tottenham", sagte der Portugiese vor dem sportlich bedeutungslosen Duell in der Champions League bei den Bayern am Mittwoch (21 Uhr, Sky und im AZ-Liveticker).

News vom 09.12.2019

+++ Bericht: Kovac an Arsenal-Job interessiert +++

Der frühere Bayern-Coach Niko Kovac könnte möglicherweise doch früher auf die Trainerbank zurückkehren als ursprünglich geplant. Wie die Online-Portale "goal.com" und "spox.com" berichten, habe Kovacs Management Kontakt zum FC Arsenal aufgenommen, um ein mögliches Engagement bei dem englischen Traditionsverein auszuloten.

Demnach soll der 48-Jährige großes Interesse an dem Job beim kriselnden Premier-League-Klub haben. Für Montagabend habe Kovac in London einen Besuch des Arsenal-Spiels bei West Ham United geplant, am Wochenende verfolgte er bereits die Partie Chelsea gegen Everton vor Ort (siehe Eintrag 08.12.2019). Arsenal hatte sich am 29. November von Trainer Unai Emery getrennt. Seitdem betreut der Schwede Freddie Ljungberg als Interims-Coach die Mannschaft. Dennoch konnte die Serie von neun Pflichtspielen ohne Sieg bisher nicht beendet werden. 

In Deutschland war Kovac nach seiner Trennung vom FC Bayern zuletzt bei Hertha BSC im Gespräch. Dort hieß es, auch nach der Verpflichtung von Jürgen Klinsmann als neuem Chefcoach bis Saisonende bleibe Kovac der langfristige Wunschkandidat der Hertha. Kovac hatte ein sofortiges Engagement in Berlin mit der Begründung abgelehnt, er wolle vorerst Abstand gewinnen.

News vom 08.12.2019

+++ Kovac bei England-Klub im Gespräch? +++

Hat Ex-Bayerntrainer Niko Kovac schon einen neuen Klub gefunden? Am Wochenende überraschte er die Besucher des Spiels Chelsea-Everton, Kovac saß dort auf der Tribüne. Pikant: Bei Everton wurde erste Ende der Woche der Trainer rausgeschmissen.

Trainiert der Kroate also schon bald auf der Insel? Laut "Bild" war Kovac rein privat im Stadion, der Englandtrip sei länger geplant gewesen. Am Abend war der 48-Jährige auch noch beim Derby zwischen ManCity (Mit Vorvorgänger Pep Guardiola) und Manchester United.

News vom 06.12.2019

+++ Ten Hag offenbar Favorit auf Flick-Nachfolge +++

Der Kreis der Trainer-Kandidaten beim FC Bayern verkleinert sich allmählich. Von einer Verpflichtung des Argentiniers Mauricio Pochettino sollen die Bayern-Bosse bereits Abstand genommen haben (siehe Eintrag 05.12.). 

Derweil befindet sich wohl ein anderer Wunschkandidat in der Pole Position um die Nachfolge von Hansi Flick. Laut der französischen Zeitung "Le Parisien" gilt Erik ten Hag offenbar als Favorit auf den Trainerposten beim deutschen Rekordmeister ab Sommer 2020. Demnach soll der designierte Münchner Vorstandsboss Oliver Kahn ein wichtiger Fürsprecher des Trainers von Ajax Amsterdam sein.

Ein mögliches Engagement nach der Winterpause in München schloss der Niederländer bereits aus: "Ich kann bestätigen, dass ich diese Saison bei Ajax bleibe", sagte ten Hag im November.

Thomas Tuchel, die Wunschlösung von Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, soll laut "Le Parisien" demnach nur noch zweite Wahl bei den Bayern sein. Der 46-Jährige hat in Paris noch einen Vertrag bis 2021. 

News vom 05.12.2019

+++ Bericht: Bayern entscheidet sich gegen Pochettino! +++

Der FC Bayern hat sich offenbar gegen eine Verpflichtung von Mauricio Pochettino entschieden. Dies berichtet die "Bild".

Als Grund für die Entscheidung nennt das Blatt die Sprachbarriere. Die Bosse des Rekordmeisters wollen demnach weiter an ihrer Regel festhalten, dass der Trainer Deutsch sprechen muss. Außerdem habe es Bedenken hinsichtlich Pochettinos Spielphilosophie gegeben.

Der Argentinier stand zwischen 2014 und 2019 bei Tottenham Hotspur an der Seitenlinie, wurde im November mangels Erfolg jedoch verlassen. Vor allem Bayern-Sportdirektor Hasan Salihamidzic galt als großer Befürworter einer Pochettino-Verpflichtung. Beide sollen bereits vor der Verpflichtung von Niko Kovac im Frühjahr 2018 Kontakt gehabt haben.

News vom 03.12.

+++ Bericht: Tuchel und Flick als Trainer-Duo bei Bayern? +++

Die Spekulationen um die Trainerstelle beim FC Bayern brechen nicht ab. Im Gegenteil: Denn jetzt nehmen die Gerüchte kräftig an Fahrt auf.

Wie die "Sport Bild" am Mittwoch berichtet, ist Thomas Tuchel erneut ein Kandidat beim deutschen Rekordmeister. Der derzeitige Trainer von Paris Saint-Germain und Interimscoach Hansi Flick könnten dem Bericht zufolge sogar gemeinsam trainieren – als Duo! Flick würde dann wohl wieder die Rolle des Assistenten einnehmen.

Tuchel und Flick sollen sich laut "Sport Bild" gut verstehen. Im Oktober 2018 hospitierte der derzeitige Bayern-Trainer sogar bei PSG – dabei wurde auch das Verhältnis zu Tuchel immer besser. Auch heute noch sollen beide miteinander in Kontakt stehen.

Tuchel war schon im Sommer 2018 ein Kandidat beim FC Bayern. Doch am Ende entschieden sich die Münchner für Niko Kovac – auch weil Tuchel zuvor abgesagt hatte. Der Grund: Die Bayern ließen sich bei der Suche nach einem neuen Trainer zu viel Zeit. Ex-Präsident Uli Hoeneß hatte zu lange versucht, Jupp Heynckes zum Bleiben zu bewegen – vergebens.

Was nun für Tuchel als neuen Bayern-Trainer sprechen könnte, sind die Fürsprecher, die er in München hat. Denn vor allem für Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge ist er ein Wunschkandidat. Jetzt, wo Hoeneß nicht mehr Präsident ist, könnte das mögliche Verhandlungen erleichtern. Bereits nach der Trennung von Kovac soll sich Rummenigge bei der Tuchel-Seite nach dem grundsätzlichen Interesse, den FC Bayern zu trainieren, erkundigt haben.

Zudem ist auch Heynckes von Tuchel überzeugt: "Ich denke, dass Thomas Tuchel die Qualität hat, auch einen FC Bayern zu trainieren", hatte der Triple-Coach von 2013 vor seinem Rücktritt im März 2018 erklärt. Erst zuletzt schwärmte Heynckes von Flick und sprach ihm zu, bei Bayern "eine Epoche prägen" zu können (siehe Eintrag vom 02.12.).

Das Problem am Tuchel-Plan: Der Vertrag in Paris läuft noch bis Sommer 2021, erst zuletzt bekräftigte der Coach, diesen Vertrag auch erfüllen zu wollen. Doch der "Sport Bild" zufolge könnte das Engagement vorzeitig beendet werden, wenn Tuchel in dieser Saison nicht den Champions-League-Titel holt. "Bei einem vorzeitigen Scheitern gilt die Trennung als wahrscheinlich", heißt es dort.

Die Trainerfrage beim FC Bayern, sie bleibt weiterhin mehr als spannend.

News vom 02.12.

+++ Heynckes: Flick kann beim FC Bayern "eine Epoche prägen" +++

Jupp Heynckes hat sich für Hansi Flick als Dauer-Lösung auf der Trainerbank des FC Bayern ausgesprochen. "Der FC Bayern München besitzt nun die große Chance, über einen längeren Zeitraum einen Trainer zu haben, der eine Epoche prägen kann", schrieb der frühere Münchner Erfolgscoach in einer Kolumne des Fachmagazins "Kicker" und fügte hinzu: "Hansi Flick ist prädestiniert für die Aufgabe als Cheftrainer des FC Bayern und der ideale Mann für diese Position." Der frühere Assistent von Joachim Löw sei "ein Juwel" und müsse "gefördert werden".

Heynckes, der die Bayern 2013 zum Triple führte, hatte Flick in den 80er Jahren für drei Spielzeiten trainiert. "Der Club und das extreme Anspruchsdenken in München sind ihm also vertraut", betonte Heynckes. Flick habe die Eigenschaften und Qualitäten für den Job. "Es geht nicht um Momentaufnahmen, sondern um das grundsätzliche Know-how eines Trainers, seine Fachkompetenz und menschliche Note, seine Philosophie", sagte Heynckes.

Nach der Trennung von Niko Kovac soll Flick zumindest bis zum Jahresende die Bayern trainieren, womöglich auch darüber hinaus, wie Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Sonntag durchblicken ließ.

News vom 01.12.

+++ Rummenigge stellt Flick Engagement bis Sommer in Aussicht +++

Die beeindruckende Serie von Hansi Flick als Interimstrainer des FC Bayern ist gerissen. Nach vier Siegen und 16:0 Toren musste Flick mit dem 1:2 zuhause gegen Leverkusen die erste Niederlage als Cheftrainer hinnehmen. Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge bezeichnete die knappe Heimpleite am Sonntag bei einem Termin in der Allianz Arena dennoch als "das beste Bundesliga-Spiel der Saison".

Zugleich stellte er Flick ein Engagement über den Winter hinaus in Aussicht. "Wir haben verabredet, dass wir uns nach dem letzten Spiel zusammensetzen, uns besprechen und möglicherweise über den Winter hinaus mit ihm weitermachen", erklärte Rummenigge.

Bei der Jahreshauptversammlung des deutsche Rekordmeisters hatte Rummenigge Flick eine Jobgarantie bis zum Winter ausgesprochen. Bereits damals hatte der 64-Jährige die Möglichkeit nicht ausgeschlossen, dass Flick darüber hinaus Bayern-Cheftrainer bleibt. Auch mit der Niederlage gegen Leverkusen war Rummenigge nicht komplett unzufrieden: "Wir haben zu viel liegen lassen. Am Ende des Tages ist die Spielqualität wichtiger als das Ergebnis", sagte Rummenigge über die vielen ausgelassen Torchancen der Münchner.

News vom 26.11.

+++ Hamann: "Pochettino ein Trainer, um den sich die Bayern bemühen müssen" +++

Bringt Mauricio Pochettino die Qualität mit, um den FC Bayern trainieren zu können? Wenn es nach Dietmar Hamann geht: Ja! "Pochettino war neben Jürgen Klopp der herausragende Trainer der vergangenen Jahre. Nicht zu vergessen: Er hat bei Tottenham mit bescheidenen Mitteln, verglichen mit den anderen Topvereinen der Premier League, eine gute Arbeit geleistet. Zuletzt ist er in der Champions League ins Finale eingezogen", erklärt der ehemalige Mittelfeldspieler gegenüber "t-online.de".

Hamann rät den Bayern daher dazu, zumindest beim Argentinier vorzufühlen: "Er ist sicher ein Trainer, um den sich die Bayern bemühen müssen. Wenn man sich den Trainermarkt aktuell anschaut, würde ich ihn zu den Top Drei, Top Vier im Weltfußball zählen. Deswegen ist es geradezu die Pflicht des FC Bayern, sich anzuhören, ob bei Pochettino Interesse besteht."

News vom 25.11.

+++ Pochettino: Bayern bekommt wohl namhafte Konkurrenz +++

Der FC Bayern bekommt im Werben um Mauricio Pochettino wohl Konkurrenz aus England. Nach Informationen der "Daily Mail" ist der Argentinier offenbar auch bei Arsenal London und Manchester United im Gespräch. Demnach soll der 47-Jährige sowohl als möglicher Nachfolger von Arsenals Unai Emery als auch von Uniteds Ole Gunnar Solskjaer gelten.

Bei beiden Premier-League-Klubs läuft die Saison nicht nach Plan. Die Londoner haben auf Rang acht fast 20 Punkte Rückstand auf Tabellenführer Liverpool. Mit einem Punkt weniger auf dem Konto als die Gunners liegen die Red Devils derzeit sogar nur auf Rang neun.

Pochettino wurde vor rund einer Woche bei Tottenham Hotspur entlassen, seitdem gilt er auch als Anwärter auf den Trainerposten beim FC Bayern.

News vom 23.11.

+++ Salihamidzic hält sich beim Thema Pochettino bedeckt +++

Für Sportdirektor Hasan Salihamidzic ist die mögliche Trainer-Option Mauricio Pochettino für den FC Bayern München aktuell kein Thema. "Es ist nicht die Zeit, sich über andere Trainer zu unterhalten. Es ist klar, dass Hansi Flick jetzt unser Trainer ist", sagte Salihamidzic am Samstag im TV-Sender Sky vor der Partie des FC Bayern bei Fortuna Düsseldorf in der Bundesliga. Champions-League-Finalist Tottenham Hotspur hatte sich am Dienstag überraschend vom 47-jährigen Pochettino getrennt

Die Münchner wollten sich in der Trainerfrage "nicht unter Druck setzen" lassen, betonte Salihamidzic. "Wir sind wirklich total entspannt. Ich finde, Hansi Flick macht das sehr, sehr gut, sehr fokussiert." Flick hatte die Mannschaft nach der Trennung von Niko Kovac vor drei Wochen übernommen und soll den deutschen Rekordmeister zunächst bis zur Winterpause betreuen. "Dann werden wir uns zusammensetzen und weitersehen", kündigte Salihamidzic an.​​​​​​

+++ Bericht aus England: FC Bayern bietet Pochettino Trainerjob an +++

Geht es jetzt doch ganz schnell zwischen dem FC Bayern und Mauricio Pochettino? Laut einem Bericht des englischen Blatts "Telegraph" will der Rekordmeister umgehend Kontakt zum Argentinier aufnehmen und ihm den Trainerjob in München anbieten. Sportdirektor Hasan Salihamidzic würde Pochettino demnach frei entscheiden lassen, ob er nach der Winterpause oder erst im Sommer übernimmt.

Nach "Telegraph"-Informationen könnte sich Pochettino mit einer Entscheidung allerdings noch etwas Zeit lassen. Der 47-Jährige wolle demnach abwarten, was mit den Trainerposten bei Manchester United und Real Madrid passiert.

Für Bayern spricht, dass Pochettino in München gute Chancen hat, Titel zu gewinnen. Das gelang ihm in seiner Zeit bei Tottenham Hotspur nicht. Zudem ist der ehemalige Abwehrspieler großer Fan von Bayern-Star Philippe Coutinho und wollte ihn offenbar auch zu den "Spurs" holen. Pochettino wurde in dieser Woche von Tottenham entlassen und durch José Mourinho ersetzt.

Der FC Bayern hat Hansi Flick zugesichert, dass er mindestens bis Weihnachten Interimstrainer bleibt, vielleicht auch darüber hinaus. Nach AZ-Informationen sind Pep Guardiola, Thomas Tuchel und Erik ten Hag die Topkandidaten für den Trainerjob an der Säbener Straße. Da Pochettino jetzt auf dem Markt ist, wäre es allerdings naheliegend, dass sich die Bayern-Bosse auch mit dieser Personalie beschäftigen.

News vom 22.11.

+++ Flick äußert sich zu Zukunft bei Bayern +++

Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat Trainer Hansi Flick eine Jobgarantie "mindestens bis Weihnachten" gegeben. Doch sollten die Ergebnisse weiterhin stimmen, ist auch ein Engagement bis zum Saisonende oder gar darüber hinaus vorstellbar.

Am Freitag wurde Flick auf der Spieltagskonferenz vor der Partie gegen Fortuna Düsseldorf auf seine Zukunft angesprochen. Der 54-Jährige selbst sieht der Sache entspannt entgegen. "Mit der Lösung bis zur Winterpause bin ich absolut zufrieden. Das Entscheidende ist, dass der Verein Zeit hat und das hat er durch die zwei Siege, die wir zuletzt hatten, bekommen. Zeit, sich auch Gedanken darüber zu machen, was für den Verein in Zukunft am wichtigsten ist."

Auf mögliche Spekulationen oder Gerüchte um andere Trainer-Kandidaten wie beispielsweise den entlassenen Tottenham-Coach Mauricio Pochettino, will sich Flick nicht einlassen. "Der Verein hat jetzt alle Optionen für die Zukunft zu schauen, was sie wollen. Es ist mir völlig egal, welche Namen da gerade kursieren. Ich versuche erfolgreich mit der Mannschaft zu sein, alles andere interessiert mich nicht", so Flick am Freitag.

Auch einen erneuten Rückzug in die zweite Reihe als Co-Trainer hält Flick durchaus für möglich. "Der Fußball ist nicht planbar, das hat man in den letzten Wochen oft gesehen. Aber ich möchte die Entwicklung jetzt mal abwarten." Gespräche und allgemeinen Austausch mit den Verantwortlichen würde es regelmäßig geben – "wir essen auch gemeinsam in der Spieler-Kantine, deswegen ist der Austausch regelmäßig da", sagte Flick.

Laut Flick soll es dann in der Winterpause zu konkreteren Gesprächen mit den Bossen kommen. "Wir warten bis zur Winterpause ab und dann können wir uns ganz in Ruhe zusammensetzen."

News vom 21.11.

+++ Bayern wohl weiter in Kontakt mit Tuchel +++

Neben Mauricio Pochettino ist offenbar auch weiterhin Thomas Tuchel ein Kandidat auf den Trainerposten des FC Bayern. Wie der "kicker" berichtet, der sich auf das Umfeld von Tuchel beruft, hält der Rekordmeister wohl weiter Kontakt zum Trainer von Paris Saint-Germain. 

Bayerns Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge gilt als großer Befürworter des 46-Jährigen, der bereits 2018 ein Kandidat in München war. Letztendlich entschied sich Tuchel damals aber für PSG, wo er noch einen gültigen Vertrag bis 2021 hat.

+++ Wegen Pochettino? Bayern-Bosse treffen sich mit Transfer-Vermittler +++

Nach der Entlassung von Maurico Pochettino bei Tottenham Hotspur gilt der Argentinier als heißer Kandidat beim FC Bayern.

Nach Informationen der "Bild" trafen sich Sportdirektor Hasan Salihamidzic und Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge am Mittwochmittag rund zwei Stunden mit dem internationalen Chef-Vermittler Giovanni Branchini. Der Italiener leitete unter anderem die Verpflichtung von Pep Guardiola und Carlo Ancelotti in die Wege. Um was es bei dem neuesten Treffen ging, ist jedoch unklar.

Pochettino war bereits 2018 beim FC Bayern im Gespräch, Salihamidzic soll Kontakt zum Argentinier aufgenommen haben, am Ende fiel die Entscheidung jedoch auf Niko Kovac.

News vom 20.11.

+++ Lewandowski: Flick bis Saisonende eine "sehr gute" Option +++

Hansi Flick, der zunächst bis zum Jahresende als Trainer beim FC Bayern arbeitet, sei laut Stürmer-Star Robert Lewandowski eine "sehr gute" Option bis zum Saisonende. "Es ist nicht leicht für den Verein, es gibt nicht viele Trainer auf dem Markt. Und welcher Trainer lässt seine Mannschaft während der Saison im Stich. Es wäre sicher sinnvoll, mit Hansi Flick weiterzumachen", sagt der Torjäger der "Sport Bild".

Der 31-Jährige stellt Flick insgesamt ein gutes Zeugnis aus. Die Kommunikation mit den Spielern sei ehrlich und direkt. "Das haben die Spieler sofort gemerkt. Aber er arbeitet auch taktisch gut. Ich will nicht sagen, dass nun alles super ist. Aber er hat in den wenigen Tagen einen sehr guten Job gemacht", erklärt der polnische Nationalspieler.

+++ Kimmich über Pochettino: "Top-Trainer" +++

Joshua Kimmich hat sich nach dem Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Nordirland zu Trainer Mauricio Pochettino geäußert, der plötzlich auf den Markt gekommen ist. "Ich weiß nicht, ob er ein Kandidat für uns ist", sagte der 24 Jahre alte Kimmich zurückhaltend nach dem 6:1 der DFB-Auswahl in Frankfurt. Champions-League-Finalist Tottenham Hotspur hatte sich am Dienstag überraschend vom 47-jährigen Pochettino getrennt.

"Was man sagen kann, ist, dass es Tottenham über Jahre top gemacht hat. Sie haben eine Riesenkonstanz", äußerte Kimmich: "Er ist ein Top-Trainer. Aber ich weiß nicht, ob er für uns in Frage kommt."

Tottenham reagierte mit der Trennung vom Argentinier Pochettino auf den schlechten Saisonstart in der englischen Premier League mit nur 14 Punkten aus zwölf Spielen. Die Spurs hatten zudem in der Champions League mit einer 2:7-Heimniederlage gegen den FC Bayern einen Tiefpunkt erlebt. Pochettino arbeitete bei dem Londoner Club seit Mai 2014 aber auch ohne einen Titelgewinn insgesamt sehr erfolgreich.

Die Bayern sind nach der Trennung von Niko Kovac weiterhin auf Trainersuche, auch wenn Hansi Flick "mindestens" bis zum Jahresende zum Cheftrainer befördert worden war. "In den ersten beiden Spielen hat es gut geklappt", sagte Kimmich in Frankfurt zum Start mit zwei Siegen unter Flick: "Ich schätze schon, dass es mindestens bis Weihnachten gehen wird – ich sehe jetzt auch nicht einen Kandidaten."

News vom 19.11.

+++ Pochettino nicht mehr Tottenham-Trainer - was macht Bayern? +++

Es hatte sich abgezeichnet, jetzt ist es offiziell: Tottenham Hotspur hat sich von Trainer Mauricio Pochettino getrennt. Das gab der Premier-League-Klub am Dienstagabend bekannt. "Bedauerlicherweise waren die Ergebnisse am Ende der letzten und zu Beginn dieser Saison äußerst enttäuschend", begründete Clubchef Daniel Levy. Die Entscheidung für den Rauswurf des Argentiniers sei nicht "leichtfertig oder in Eile" getroffen worden. 

Ist nun der Weg frei für eine Verpflichtung beim FC Bayern? Pochettino war zuletzt auch immer wieder mit dem Rekordmeister in Verbindung gebracht worden.

Mit Leistung konnte er sich zumindest nicht empfehlen. Die Spurs sind mit nur 14 Punkten aus zwölf Spielen extrem schlecht in die Saison gestartet. Dazu hatte es in der Champions-League-Gruppenphase eine 2:7-Heimniederlage gegeben - gegen die Bayern.

Bei der Jahreshauptversammlung hatte Bayerns Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge ohnehin bestätigt, dass Interimstrainer Hansi Flick zumindest bis Weihnachten im Amt bleiben solle, womöglich auch noch darüber hinaus. Zudem gilt Pochettino nach AZ-Informationen nicht als favorisierte Lösung bei den Klub-Bossen (siehe unten). 

+++ Berater schließt Guardiola-Wechsel zum FC Bayern im Sommer 2020 aus +++

Pep Guardiola zum FC Bayern - es wäre eine spektakuläre Rückkehr. Doch sein Berater Josep Maria Orotbig dementiert alle Gerücht entschieden. Guardiola sei bei Manchester City glücklich und habe nicht den Wunsch geäußert nach Deutschland zurückzukehren. Ein Wechsel nach München sei aktuell "unmöglich". "Guardiola erfüllt immer seine Verträge. Ich dementiere alle Gerüchte", stellt der Agent bei der "Bild" klar.

Mehr Infos dazu finden sie in unserem Bericht

+++ Pochettino in Tottenham wohl vor dem Aus – Weg frei für Bayern? +++

Wird Mauricio Pochettino möglicherweise der neue Trainer beim FC Bayern? Englischen Medienberichten zufolge steht der Trainer bei seinem aktuellen Verein, Tottenham Hotspur, kurz vor dem Aus.

Dem "Telegraph" zufolge soll es während der Länderspielpause bereits ein Gespräch mit Klub-Boss Daniel Levy gegeben haben, in dem es um die Zukunft Pochettinos ging. Die Situation scheint nicht mehr zu retten zu sein, denn laut "Daily Mail" stellen sich mittlerweile auch mehrere Stars der Mannschaft gegen ihren Trainer. So sollen unter anderem Christian Eriksen, Toby Alerweireld und Jan Vertonghen damit gedroht haben, den Verein zu verlassen, wenn Pochettino über den Sommer hinaus Trainer in Tottenham bleibt. Den Berichten zufolge ist ein Verbleib über den Winter hinaus deswegen unwahrscheinlich.

Und hier könnte der FC Bayern ins Spiel kommen. Bei der Jahreshauptversammlung vergangene Woche hatte Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge Trainer Hansi Flick noch eine Jobgarantie "mindestens bis Weihnachten" gegeben – vielleicht sogar darüber hinaus, wenn die Ergebnisse stimmen sollten.

Sollte Pochettino im Winter wirklich entlassen werden, könnte er noch in der Winterpause in München anheuern. Sportdirektor Hasan Salihamidzic gilt als Fan des Argentiniers. Nach AZ-Informationen zählt Pochettino in der Bayern-Führung jedoch nicht zu den Topkandidaten – hier liegen Pep Guardiola, Erik ten Hag und Thomas Tuchel vorne. Zudem spricht Pochettino kein Deutsch. Ein weiterer Punkt, der gegen den 47-Jährigen sprechen würde.

News vom 16.11.

+++ Guardiola-Berater dementiert Bayern-Kontakt +++

Könnte Pep Guardiola wirklich zum FC Bayern zurückkehren? Ein Faktor, der gegen eine Rückkehr nach Deutschland spricht: Der Spanier hat bisher immer seinen Vertrag erfüllt. In Barcelona und bei Bayern lief sein Arbeitspapier jeweils aus, bevor er weiterzog. Bei City besitzt Guardiola noch einen Vertrag bis 2021. Allerdings schreibt das englische Blatt "Mirror", dass eine Ausstiegsklausel für Sommer 2020 wahrscheinlich ist.

Ein ähnliches Abkommen habe City mit Guardiolas Vorgänger Manuel Pellegrini getroffen. In dessen Vertrag gab es demnach eine Klausel, die von beiden Seiten gezogen werden kann und die Zusammenarbeit vorzeitig beendet. Pellegrini machte von dieser Klausel Gebrauch und verließ City im Sommer 2016.

Zudem ist Guardiolas Ehefrau mit der jüngsten Tochter des Paares im September nach Spanien zurückgekehrt - offiziell, um sich besser um ihr Mode-Geschäft dort kümmern zu können. Allerdings stimmt auch, dass sich die Familie Guardiolas in Manchester nicht wohl gefühlt hat, was die Spekulationen um einen Bayern-Wechsel weiter anheizt. Guardiola hatte immer wieder betont, dass er und sein Umfeld sich in München heimisch fühlen.

Konkreten Kontakt zwischen dem FC Bayern und dem City-Trainer hat es aber noch nicht gegeben. Das stellte Guardiola-Berater Josep Maria Orobitg auf Nachfrage von "Spox" klar. "Niemand außer der Presse" habe den Spanier bezüglich seiner Zukunft kontaktiert. Zudem betonte Orobitg, dass sich Guardiola selbst in Manchester wohl fühlt und verwies auf seinen bis 2021 laufenden Vertrag. Komplett ausschließen wollte der Berater einen Wechsel aber auch nicht. Auf die Frage, ob eine München-Rückkehr möglich sei sagte Orobitg: "Im Fußball ist nichts sicher".   

+++ Was läuft da wirklich mit Pep? +++

Neu-Präsident Herbert Hainer hat auf der Jahreshauptversammlung des FC Bayern München die Spekulationen um eine Rückkehr von Pep Guardiola an die Säbener Straße weiter angeheizt. Er betonte zwar, dass die Trainersuche in erster Linie Aufgabe von Rummenigge und Sportdirektor Hasan Salihamidzic sei. "Der Vorstand kümmert sich jetzt um die Sache und wird versuchen, nach bestem Wissen und Gewissen den besten Trainer für den FC Bayern München zu bekommen", so Hainer.

Hainer sprach gleichzeitig auch seine hohe Wertschätzung für den "super Trainer" Guardiola aus, verwies aber auch auf dessen Vertrag bei Manchester City. An den englischen Meister ist Guardiola bis 2021 gebunden. Der Vorstand müsse mit seinem Vorschlag auf den Aufsichtsrat zukommen, betonte Hainer. "Prinzipiell wollen wir den besten Trainer für den FC Bayern München haben", so Hainer.

News vom 15.11.

+++ Bericht: Pochettino bei Tottenham vor dem Aus - Spurs-Boss sauer wegen Coutinho +++

Mauricio Pochettino war bei Tottenham Hotspur im Mai noch der gefeierte Mann: In der Champions League führte der argentinische Trainer die Londoner sensationell bis ins Endspiel gegen Liverpool (0:2). Doch rund sechs Monate später steht Pochettino bei den Spurs vor dem Aus. Sollte der Argentinier das nächste Ligaspiel mit Tottenham gegen West Ham verlieren, könnte seine Zeit in Nord-London abgelaufen sein, das berichtet der englische "Telegraph".

Das Verhältnis zwischen der Vereinsführung und dem Trainer soll allerdings auch wegen eines Spielers des FC Bayern angespannt sein: Philippe Coutinho. Laut einem Bericht der "Sun" wollte Pochettino den Brasilianer unbedingt verpflichten, doch die Tottenham-Bosse konnten oder wollten ihm diesen Wunsch nicht erfüllen. Deshalb soll der Argentinier extrem sauer sein. Pochettino kennt Coutinho aus ihrer gemeinsamen Zeit bei Espanyol Barcelona, wo der Stern des "kleinen Magiers" in Europa aufging. 

Glaubt man einem Bericht von "The Athletic" haben die Bayern großes Interesse daran, den argentinischen Übungsleiter zu verpflichten, um die Trainerfrage langfristig zu klären. Demnach sei der 47-Jährige sogar die "bevorzugte Lösung" der Münchner und der Verein würde "alles unternehmen" um ihn zu holen, vorausgesetzt er wird bei Tottenham entlassen.

Bei einem Wechsel in dieser Saison würde Pochettino auch die Gelegenheit bekommen, Coutinho zu trainieren. Der Rekordmeister bestizt sogar eine Kaufoption über 120 Millionen Euro für die Leihgabe vom FC Barcelona. Vielleicht ein Argument, um Pochettino einen Bayern-Wechsel schmackhaft zu machen. Vorerst bleibt allerdings Hansi Flick Bayern-Trainer. Karl-Heinz Rummenigge bestätigte auf der Jahreshauptversammlung, dass der Interimstrainer "mindestens bis Weihnachten" im Amt bleibt.   

+++ Lewandowski: "Flick ist der richtige Mann" +++

Bayern-Trainer Hansi Flick bekommt nun öffentlich Unterstützung aus Teilen der Mannschaft. Star-Stürmer Robert Lewandowski legte nun ein gutes Wort für den Interimscoach ein. "Ich glaube, dass Hansi Flick der richtige Mann ist. Er hat eine Chance, unser Trainer zu sein – zumindest bis zum Ende der Saison", sagte der Angreifer dem polnischen Fernsehsender "TVN24".

Laut Lewandowski überzeugt Flick nicht nur als Trainer, sondern auch als Mensch.  "Wir haben ein gutes Verhältnis zu ihm, sein taktisches und fußballerisches Wissen sind auf einem hohen Niveau", so der 31-Jährige. "In kurzer Zeit zeigte er uns, woran wir arbeiten können, um besser zu spielen und zu gewinnen."

Dieser Plan ist aufgegangen: Unter Flick gab es in zwei Spielen zwei Siege, dabei blieb die bisher so anfällige Bayern-Defensive zwei Mal ohne Gegentor.

News vom 14.11.

+++ Nicht beim FC Bayern - Wenger hat einen neuen Job +++

Eine Woche nach der Konfusion um ein Telefonat mit Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge hat Arsène Wenger einen neuen Job gefunden. Der 70 Jahre alte Franzose, der kurzzeitig auch als neuer Trainer beim deutschen Fußball-Rekordmeister gehandelt worden war, heuert beim Weltverband FIFA als "Direktor für globale Fußballförderung" an.

Rummenigge und Wenger hatten in der Vorwoche telefoniert. Bestätigt ist, dass es dabei um ein Engagement in München ging - beide verbreiteten im Anschluss aber unterschiedliche Versionen, wer wen gefragt und wer wem abgesagt hat. 

+++ Kimmich spricht über mögliche Guardiola-Rückkehr zum FC Bayern +++

Was würden eigentlich die Spieler sagen, wenn der FC Bayern eine Rückholaktion von Pep Guardiola als Trainer starten würde? Einer von ihnen ist da zumindest ganz und gar nicht abgeneigt. Joshua Kimmich hat sich bei der DFB-Pressekonferenz vor den EM-Qualifikationsspielen gegen Weißrussland und Nordirland zur Thematik geäußert. 

"Ich weiß nicht, wie realistisch das ist, wie der Plan mit Hansi Flick ist", sagte der 24-Jährige auf die Gerüchte angesprochen. "Ich kenne Pep, habe ihm viel zu verdanken. Er hat mich als Zweitligaspieler bei Bayern in der Bundesliga spielen lassen, wir haben zusammen das Double geholt. Ich würde mich natürlich nicht dagegen wehren", schob er hinterher. 

Ein Gruß Richtung Manchester City, wo Guardiolas Vertrag noch bis 2021 läuft. Welche Gründe für und gegen eine bayerische Wiederverpflichtung des Katalanen sprechen, lesen Sie hier. 

News vom 13.11.

+++ Kehrt Kovac zu Hertha BSC zurück? +++

Vor eineinhalb Wochen trennten sich die Wege von Niko Kovac und dem FC Bayern. Geht es nach den Fans eines Liga-Rivalen, könnte der Kroate bald auf die Trainerbank in der Bundesliga zurückkehren. Nach Informationen der "Bild"-Zeitung wünschen sich die Fans von Hertha BSC den ehemaligen Trainer der Bayern als Nachfolger des derzeitigen Cheftrainers Ante Covic.

Sollte der Tabellenzwölfte die nächsten zwei Liga-Spiele gegen den FC Augsburg und Borussia Dortmund verlieren, steht demnach Covic bei den Berlinern wohl vor dem Aus. Auf der Mitgliederversammlung am vergangenen Sonntag wurden bereits die ersten Kovac-Rufe laut. Kovac würde in Berlin zu alter Wirkungsstätte zurückkehren. Der gebürtige Berliner spielte von 1991 bis 1996, sowie von 2003 bis 2006 beim Hauptstadt-Klub.

News vom 12.11.

+++ Bericht: FC Bayern würde "alles unternehmen" um Mauricio Pochettino zu holen +++

Die Bayern-Bosse haben Interimstrainer Hansi Flick vorerst ihr Vertrauen ausgesprochen. Doch glaubt man einem Bericht des US-Portals "The Athletic" gibt es neuen Kandidaten, der das Amt auf lange Sicht von Flick übernehmen soll: Mauricio Pochettino von Tottenham Hotspur. Demnach sei der Argentinier sogar die "bevorzugte Lösung" der Münchner.

Der 47-Jährige, der mit den "Spurs" in der vergangenen Saison das Champions-League-Finale erreichte, besitzt in London noch einen Vertrag bis 2023. Allerdings spielt Tottenham bisher eine enttäuschende Saison und rangiert nach 12. Spieltagen in der Premier League nur auf Platz 14. Sollte Pochettino deshalb entlassen werden, wolle der FC Bayern "alles unternehmen" um den Trainer nach München zu holen.

Der eine große Haken bei Pochettino: Er spricht kein Deutsch. Die Bayern-Bosse haben in der Vergangenheit immer wieder betont, dass sie darauf großen Wert legen.  

+++ Löw wirbt erneut für Flick als Dauerlösung +++

Bundestrainer Joachim Löw traut seinem ehemaligen Assistenten Hansi Flick auch langfristig den Trainerjob beim FC Bayern zu. "Der Hansi kann das. Er hat so viel Erfahrung in verschiedenen Bereichen, eine große Kompetenz und auch Empathie", sagte Löw am Dienstag in Düsseldorf: "Das sind die besten Voraussetzungen."

An den Erfolgen des DFB-Teams in der Ära Löw mit dem Höhepunkt WM-Sieg 2014 hatte Flick einen großen Anteil. "Die Spieler haben auch sehr von ihm profitiert", sagte Löw. Der Bundestrainer führte in der vergangenen Woche ein Telefonat mit dem Interimstrainer der Bayern. "Er war sehr gelassen und ausgeglichen", berichtete Löw, der über Flicks gelungenen Einstand nicht überrascht war: "Der Hansi hat eine klare Vorstellung, was er einer Mannschaft mitgeben will. Daher war mir klar, dass er einen guten Start haben wird."

+++ Arsène Wenger: "Ich war nie ein Kandidat" +++

Arsène Wenger stellte gegenüber "beIN Sports" nochmal eindeutig klar, dass es zwischen ihm und dem FC Bayern zu keiner Zusammenarbeit kommen wird. "Ich bin raus. Ich war nie ein Kandidat. Ich wurde angesprochen und bin nicht im Rennen für den Job."

Der frühere Arsenal-Trainer galt nach dem Kovac-Aus als möglicher Nachfolger in München. Vergangene Woche hatte der 70-Jährige Aussagen des FC Bayern widersprochen: Denn nicht er habe sich bei den Münchner nach der Stelle erkundigt, vielmehr soll sich Bayern-Boss Karl-Heinz Rummenigge bei ihm gemeldet haben. Zuvor hatte der Verein laut "Bild" bereits mitgeteilt, dass Wenger sich bei Rummenigge gemeldet habe, er jedoch "keine Option" für die Kovac-Nachfolge sei.

Rummenigge sprach nach dem 4:0-Erfolg gegen Borussia Dortmund am vergangenen Wochenende von einem Missverständnis. "Vielleicht haben wir uns irgendwie missverstanden", so der Vorstandsvorsitzende. "Wir werden sicherlich in nicht allzu ferner Zukunft miteinander telefonieren und die Dinge ausräumen. Ich habe kein Interesse, mit ihm Stress zu haben."

Damit dürfte das Kapitel Arsène Wenger beim FC Bayern dann auch endgültig beendet sein.

News vom 11.11.

+++ Wagt Guardiola einen zweiten Anlauf in München? +++

Wenn es um den neuen Bayern-Trainer geht, stehen viele Namen im Raum über die spekuliert wird. Nun kommt ein alter Bekannter dazu: Pep Guardiola.

Wie die Sportwebsite "theathletic.com" berichtet, wäre ein Comeback des Katalanen in München zwar "unwahrscheinlich, aber nicht unmöglich". Dem Bericht nach werden Stimmen in Manchester lauter, die von Guardiolas letzter Saison bei City sprechen. Trotz der bisherigen Erfolge könnte sich die Zeit von Guardiola bei Manchester City dem Ende zuneigen. Sein Vertrag läuft noch bis 2021.

Der 48-Jährige ist seit 2016 Coach der "Skyblues" und wurde mit City bislang zwei Mal Meister und ein Mal Pokalsieger. Zuvor war er drei Jahre lang beim FC Bayern und gewann dabei drei Mal die Meisterschaft und zwei Mal den DFB-Pokal.

Was dem Bericht zufolge für ein Pep-Comeback beim FC Bayern sprechen würde: Er hat noch immer eine Wohnung in München, fliegt gelegentlich in die bayerische Landeshauptstadt und pflegt noch immer ein gutes Verhältnis zu den Bayern und den Bossen.

+++ Bericht: Auch Spieler waren gegen Rangnick +++

Ralf Rangnick wurde nach dem Kovac-Aus schnell als möglicher Nachfolger gehandelt. Doch der 61-Jährige schob den Spekulationen um einen möglichen Posten als Coach schnell einen Riegel vor – er sagte den Münchnern ab.

Wie der "kicker" nun berichtet, wäre es jedoch ohnehin wohl kaum zu einer Zusammenarbeit gekommen: Denn neben Präsident Uli Hoeneß und Sportdirektor Hasan Salihamidzic sollen auch einige Teile der Mannschaft gegen Rangnick gewesen sein. Um welche Spieler es sich dabei handelte, ist nicht klar.

Zwar gab es dem Bericht zufolge vor einigen Monaten ein Vorgespräch zwischen Rangnick und Vorstandsboss Karl-Heinz Rummenigge, jedoch sei die Spielidee des früheren Leipzig-Trainers nicht mit der Spielidee des FC Bayern zu vereinbaren.

News vom 10.11.

+++ Hoeneß: Kahn und Hainer dürfen neuen Trainer mit aussuchen +++

Oliver Kahn wird bei der Trainersuche von Bayern München nach Aussagen des noch amtierenden Präsidenten Uli Hoeneß ein Wörtchen mitreden. "Möglicherweise oder sehr wahrscheinlich" würden Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge und Sportdirektor Hasan Salihamidzic, die mit der Suche beauftragt sind, "auch mit Oliver Kahn und Herbert Hainer" sprechen, "und ich werde auch dabei sein", berichtete Hoeneß am Sonntag bei einem spontanen Anruf in der Sendung "Doppelpass" bei "Sport1".

Kahn wird ab Januar einfaches Mitglied des Vorstandes beim FC Bayern und als Nachfolger von Rummenigge ab dem 1. Januar 2022 aufgebaut. Hoeneß zieht sich bei der Jahreshauptversammlung am Freitag aus dem Amt des Präsidenten zurück, ihm soll Herbert Hainer folgen. Der ehemalige Vorstandsvorsitzende von adidas ist bereits stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates bei den Bayern, Hoeneß will diesem Gremium nach dem Rücktritt als Präsident als einfaches Mitglied weiter angehören.

Bei seinem Anruf im TV beschwerte sich Hoeneß übrigens auch hörbar verärgert über die aus seiner Sicht viel zu harte Kritik an Hasan Salihamidzic. Alle Infos dazu finden Sie hier.

News vom 9.11.

+++ Rummenigge bestätigt: Flick bleibt auch gegen Düsseldorf Bayern-Trainer +++

Hansi Flick bleibt wohl noch länger der Cheftrainer beim FC Bayern. Das bestätigte Vorstands-Boss Karl-Heinz Rummenigge nach der 4:0-Gala gegen Dortmund. "Wir haben es ja schon mehrfach wiederholt: Wir werden mit Hansi Flick als Trainer bis auf Weiteres zusammen arbeiten. Er hat unser Vertrauen", so Rummenigge. Demnach wird der 54-Jährige auch im ersten Spiel nach der Länderspielpause gegen Fortuna Düsseldorf als Cheftrainer auf der Bank sitzen. Uli Hoeneß hatte nach der Entlassung von Niko Kovac erklärt, dass der FC Bayern die Trainerfrage nach der Länderspielpause geklärt haben will.

"Hansi hat vor dem Spiel gesagt, die zwei Spiele sind jetzt erstmal die Ziellinie. Die Ziellinie hat er heute bravourös überschritten." Jetzt mache man in aller Ruhe mit Flick weiter, sagte Rummenigge. Man müsse dem Coach ein "großes Kompliment" aussprechen.

Auf die Frage, wie lange die Münchner mit Flick planen, wollte keine Auskünfte geben Rummenigge.

+++ Löw kann sich Flick als Dauerlösung vorstellen +++

Bundestrainer Joachim Löw traut seinem einstigen Assistenten Hansi Flick die dauerhafte Anstellung als Trainer beim FC Bayern zu. "Ich denke schon. Er hat die Kompetenz und eine hohe emotionale Fähigkeit, mit den Spielern umzugehen", sagte Löw in der Halbzeit des Top-Spiels am Samstagabend zwischen Bayern und Dortmund bei Sky. "Natürlich weiß Hansi, was zu tun ist. Ich denke schon, dass er das kann."

Der bisherige Co-Trainer hatte den Rekordmeister nach der einvernehmlichen Trennung von Niko Kovac am vergangenen Sonntag übernommen. Ein langfristiger Nachfolger für den Kroaten scheint aber noch nicht in Sicht. Ein Telefonat mit Arsène Wenger unter der Woche war ergebnislos geblieben. Die Bayern sagten dem Franzosen laut ihrer Darstellung ab.

Flick selbst hatte die Fragen zu seiner Zukunft vor dem Anpfiff abgeblockt. "Das interessiert mich nicht", sagte der 54-Jährige und ergänzte mit Blick auf die BVB-Partie und den 2:0-Sieg in der Champions League gegen Olympiakos Piräus am vergangenen Mittwoch: "Ich habe die Aufgabe für diese zwei Spiele. Ich will das Spiel genießen und hoffe, dass wir das auf den Platz bringen, zu dem die Mannschaft imstande ist."

News vom 08.11.

+++ Telefonat mit Rummenigge: Wenger widerspricht dem FC Bayern +++

Verwirrung um ein Telefonat. Der FC Bayern behauptet, Arsène Wenger hätte sich den Bayern angeboten. Dem widerspricht der Franzose nun in einem Interview.

Viele Zeichen standen darauf, dass Arsène Wenger neuer Trainer beim FC Bayern werden könnte. Von ersten Gesprächen war die Rede und einem möglichen Treffen nach dem Dortmund-Spiel. Doch dann die Absage des deutschen Rekordmeisters an den Startrainer.

Doch was da genau abgelaufen ist zwischen dem FC Bayern und dem 70-Jährigen, da gehen die Meinungen auseinander. In einem exklusiven Interview mit "beIN Sports" schildert der Elsässer, wie es am Mittwoch wirklich abgelaufen sein soll und widersprach damit der Darstellung der Münchner.

Nicht er habe die Bayern angerufen, sondern er wäre vom Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge kontaktiert worden.

Nach Absage: Wenger widerspricht den Bayern

"Am Mittwochnachmittag hat mich Rummenigge angerufen. Ich konnte das Gespräch in diesem Moment nicht entgegennehmen und habe ihn später aus Höflichkeit zurückgerufen. Er war in seinem Wagen auf dem Weg zum Spiel gegen Piräus. Wir haben vielleicht vier oder fünf Minuten miteinander gesprochen. [...] Er fragte mich, ob ich Interesse hätte, da sie nach einem neuen Coach suchen würden. Ich antwortete ihm, ich hätte darüber noch nicht nachgedacht und benötige etwas Zeit um mir darüber Gedanken zu machen. Wir haben gemeinsam entschieden, dass wir nächste Woche wieder telefonieren. [...] Das ist die wahre Geschichte."

Am Donnerstagnachmittag teilte der Verein auf Anfrage von "Bild" mit: "Arsène Wenger hat Karl-Heinz Rummenigge am Mittwochnachmittag angerufen und grundsätzlich Interesse am Trainerposten beim FC Bayern signalisiert. Der FC Bayern schätzt Arsène Wenger für seine Arbeit als Trainer bei Arsenal London sehr, aber er ist keine Option als Trainer beim FC Bayern München."

+++ Ruud Gullit über ten Hag: "Denke, er wird zu Bayern München gehen" +++

Eigentlich hatte Erik ten Hag dem FC Bayern abgesagt, er wolle in dieser Saison bei Ajax Amsterdam bleiben. Einen Wechsel im Sommer 2020 schloss er allerdings nicht aus. Da die Bayern-Bosse ein Engagement von Arsène Wenger öffentlich ausgeschlossen haben (siehe Eintrag vom 07.11.), dürften ten Hags Chancen auf den Bayern-Job weiter steigen.

Holland-Legende Ruud Gullit ist sich sicher, dass ten Hag beim Rekordmeister anheuert. Der Co-Trainer der holländischen Nationalmannschaft kann sich sogar einen sofortigen Wechsel ten Hags vorstellen: "Wenn sie dich wollen, würde man dann 'Nein' sagen, nur, weil man die Saison beenden will? Ich denke, er wird zu Bayern München gehen", sagte Gullit bei "BT Sport". Cheftrainer beim FC Bayern, das ist laut dem langjährigen Profi des AC Mailand eine einmalige Gelegenheit. "Bayern ruft dich vielleicht ein Mal im Leben an, also muss man einfach dort hingehen", erklärte Gullit.

Ten Hag kennt sich an der Säbener Straße bestens aus. Von 2013 bis 2015 war der 49-Jährige unter Pep Guardiola Trainer der zweiten Mannschaft. "Bayern ist ein fantastischer Klub, ich habe die Zeit dort sehr genossen", sagte ten Hag auf der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel gegen den FC Chelsea (0:1). 

+++ Kahn erklärt: Das braucht der neue Bayern-Trainer +++

Die Trainer-Thematik beim FC Bayern beschäftigt natürlich auch den designierten Vorstandsvorsitzenden Oliver Kahn. In seiner "Kahnalyse" für Samsung hat sich der ehemalige Weltklasse-Torhüter zu den Ansprüchen an den neuen Übungsleiter geäußert - und die sind in den vergangenen Jahren deutlich angewachsen.

"Die Zeiten sind vorbei, wo es bei Bayern München gereicht hat, irgendwie Spiele zu gewinnen und irgendwie Meister zu werden. Fußball hat sich natürlich auch dahingehend weiterentwickelt, dass es schon auch Spektakel ist. Die Zuschauer die heute ins Stadion kommen, die wollen ja auch ein attraktives Fußballspiel sehen", sagt der 50-Jährige.

Erwartungen, denen der Rekordmeister gerecht werden müsse: "Das ist etwas, was auch zur Philosophie von Bayern München gehört: Dass sie ein dominantes Spiel spielen wollen, dass sie aber auch attraktiv spielen, dass sie nach vorne spielen, dass man da Dinge erkennen kann, die man bei anderen Mannschaften, was das technische Niveau, was die Geschwindigkeit anbelangt, die man bei anderen Mannschaften so nicht sieht."

Um der Mannschaft wieder eine erkennbare Spielphilosophie einzuimpfen, empfiehlt Kahn, sich bei der Entscheidungsfindung für den neuen Coach "sehr, sehr viele Gedanken zu machen. "Weil es doch darum gehen muss, einen Trainer zu bekommen, der möglicherweise wieder eine Ära prägen kann. Und ich glaube, das ist etwas, was man jetzt nicht so einfach aus der Hüfte schießen kann. Das ist etwas, was man sich jetzt gut überlegen muss", erklärt Kahn, der ab Januar zum FC Bayern zurückkehrt.

News vom 07.11.

+++ Kehrtwende: Bayern sagt Wenger ab! +++

Nur ein paar Stunden nach den angeblichen Verhandlungen kommt nun die Kehrtwende. Der FC Bayern hat Arsène Wenger wohl abgesagt, das berichtet die "Bild". Demnach haben Bayern-Boss Rummenigge und der langjährige Arsenal-Coach am Mittwoch telefoniert. In dem Gespräch habe Wenger sein grundsätzliches Interesse am Trainerjob bei den Bayern signalisiert.

Aber: "Der FC Bayern schätzt Arsène Wenger für seine Arbeit als Trainer bei Arsenal London sehr, aber er ist keine Option als Trainer beim FC Bayern München", zitiert die "Bild" den Verein.

+++ Bericht: Bayern verhandelt bereits mit Wenger +++

Jetzt kann es bei der Suche nach einem Nachfolger von Niko Kovac ganz schnell gehen. Wie die "Bild" berichtet, verhandelt der FC Bayern München bereits mit Arsène Wenger (70). Mit dem Franzosen, der von 1996 bis 2018 Arsenal London trainierte, soll es bereits ein konkretes Gespräch gegeben haben.

Ein persönliches Treffen zwischen den Bayern-Verantwortlichen und dem 70-Jährigen, der fließend Deutsch spricht, ist dem Bericht zufolge für Samstag nach dem Spiel gegen Borussia Dortmund angedacht. Der Kontakt zu Wenger soll von Uli Hoeneß eröffnet worden sein, die Verhandlungen liegen aber in der Verantwortung des Vorstandsvorsitzenden Karl-Heinz Rummenigge.

Die Bayern favorisieren wohl eine Lösung bis Saisonende um anschließend einen jüngeren Trainer wie Erik ten Hag unter Vertrag zu nehmen. Wenger, der sich ein Engagement bei den Bayern vorstellen kann, wäre bereit, diese kurze Vertragslaufzeit zu akzeptieren.

Im Falle einer Einigung würde Wenger kein eigenes Co-Trainer-Team mitbringen, sondern mit Interims-Chefcoach Hansi Flick (54) zusammenarbeiten.

+++ Mourinho-Vertrauter: "José würde sehr gerne zu Bayern kommen" +++

In der Debatte des möglichen Kovac-Nachfolger wird nun ein weiterer Name gehandelt – José Mourinho.

Zwar hat sich der Portugiese selbst noch nicht zu einem möglichen Engagement in München geäußert, dafür aber ein enger Vertrauter gegenüber "Sky Sport". "José Mourinho würde sehr gerne zum FC Bayern kommen. Er verfolgt die Spiele seit geraumer Zeit sehr intensiv und hätte große Lust mit absoluten Fußballfachmännern wie Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß zukünftig zusammenzuarbeiten. José wäre bereit".

Mourinho ist seit seinem Rauswurf bei Manchester United Ende letzten Jahres ohne Job. Der portugiesische Star-Trainer, der mit Porto (2004) und Inter Mailand (2010) die Champions League gewann, spricht fünf Sprachen fließend und lernt aktuell Deutsch.

Da Mourinho aber bekannt dafür ist, eher einen defensiveren Fußball spielen zu lassen, dürften die Chance, dass der FC Bayern Mourinho als neuen Trainer anheuert, äußerst gering sein. Zudem ist Mourinho auch als eventueller Nachfolger von Lucien Favre bei Borussia Dortmund im Gespräch.

News vom 06.11.

+++ Arsène Wenger: "Natürlich" an Job beim FC Bayern interessiert +++

Als einer der heißesten Kandidaten auf die Nachfolge von Niko Kovac wird derzeit Arsène Wenger gehandelt. Der Franzose ist seit seinem Abschied vom FC Arsenal im Sommer 2018 vereinslos und deshalb für den FC Bayern sofort verfügbar.

Interesse an einem Wechsel nach München sei "natürlich" vorhanden, wie Wenger gegenüber "beIN Sports" bestätigt: "Coaching war bis jetzt mein ganzes Leben. Jeder Trainer wird das sagen. Fußballspiele zu gewinnen, die Mannschaft auf das Spiel vorzubereiten und Zufriedenheit und gemeinsame Gefühle zu bekommen. Das ist etwas, was du vermisst."

+++ Ralf Rangnick: "Macht keinen Sinn, Gespräche zu führen" +++

Der Name Ralf Rangnick fiel zuletzt immer wieder im Zusammenhang mit den Bayern. Schon Ende vergangener Saison soll der 61-Jährige ein Thema an der Säbener Straße gewesen sein, letztlich entschieden sich die Bosse aber für einen Verbleib von Niko Kovac. Nach der Entlassung des Kroaten wurde Rangnick erneut als dessen Nachfolger gehandelt.

Ein Engagement in München wird es aber vorerst nicht geben, wie Berater Marc Kosicke gegenüber der "Bild" mitteilt: "Wir glauben nicht, dass das, was Ralf Rangnick mitbringt, derzeit bei Bayern gesucht wird. Und darum macht es keinen Sinn, konkrete Gespräche zu führen." Aktuell agiert Rangnick als "Head of Sport and Development Soccer" im RB-Kosmos.

+++ Thomas Tuchel: "Bin nicht interessiert" +++

Wie nach dem Abgang Heynckes fiel auch der Name Thomas Tuchel als einer der ersten. Für den derzeitigen Trainer von Paris Saint-Germain kommt ein Engagement bei den Münchner jedoch ebenfalls nicht in Frage. "Ich bin nicht interessiert, weil ich Trainer von Paris Saint-Germain bin. Ich habe einen Vertrag und denke nicht an einen anderen Klub", sagte er im Vorfeld der CL-Partie gegen den FC Brügge. Er verwies außerdem darauf, dass er auch für die kommende Saison noch einen Vertrag in Paris hat. 

+++ Erik ten Hag: "Bleibe diese Saison bei Ajax" +++

Bereits am Montag erhielt der FC Bayern München die erste Abfuhr: Ten Haag bleibt weiterhin Trainer von Ajax Amsterdam. "Ich habe eine gute Verbindung zu meinen Spielern. Ich kann bestätigen, dass ich diese Saison bei Ajax bleibe", erklärte er auf der Pressekonferenz vor dem Champions-League-Spiel beim FC Chelsea London. 2013 bis 2015 trainierte ten Hag die zweite Mannschaft des Rekordmeisters. Nicht verwunderlich also, dass der Niederländer zu den Topkandidaten zählte. 

"Bayern ist ein fantastischer Klub, ich habe die Zeit dort sehr genossen. Der Verein hat einen Platz in meinem Herzen. Aber jetzt bin ich bei Ajax. Ich lebe im Heute und konzentriere mich voll auf Ajax.", fügte er hinzu. Kontakt zwischen dem Trainer und dem FC Bayern soll es bislang nicht gegeben haben.

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