Gerichtsstreit Kirmaier gegen 1860: Showdown vor Gericht

Löwen-Boss Gerhard Mayrhofer ist gelassen. Foto: az

Am Freitag klärt das Landgericht, ob Gerhard Mayrhofers Wahl zum Präsidenten des TSV 1860 überhaupt zulässig war.

 

München -  Es wird ernst für Gerhard Mayrhofer und seine Kollegen: Um neun Uhr am Freitag wird es am Landgericht München 1 zum wohl endgütligen Showdown kommen zwischen dem Präsidium des TSV 1860 und Helmut Kirmaier sowie dessen Anwalt Heinz Veauthier.

Es ist gut möglich, dass Mayrhofer nach dem Prozess eigentlich nicht Präsident des TSV 1860 sein dürfte. Beziehungsweise nie hätte gewählt werden dürfen.
Es ist ein komplizierter Rechtsstreit, den Kirmaier da angestrengt hat. Seine, beziehungsweise die These seines Anwalts Veauthier: Mayrhofer hätte nicht gewählt werden dürfen bei der Mitgliederversammlung, weil zu dieser Kurzzeit-Präsident Hep Monatzeder geladen hatte, der aber nicht dazu berechtigt gewesen wäre.

Beim ersten Termin vor drei Wochen empfahl die Richterin, die Kirmaiers Argumentation für nachvollziehbar hielt, den Parteien dringend einen Vergleich. Allerdings ließ Veauthier alle Termine platzen. Er könne nicht mit Leuten verhandeln, die nicht das Präsidium wären.

Mayrhofer, der selbst nicht anwesend sein wird vor Gericht, lässt das nicht auf sich sitzen. „Unabhängig davon, ob letztes Jahr irgendjemand vielleicht einen Fehler gemacht hat. Wir sind von einer überwältigenden Mehrheit der Mitglieder bei der Mitgliederversammlung basisidemokratisch gewählt worden. Das zählt für mich."

 

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