Gerichtsprozess gegen 1860 Gütetermin mit Basha abgesagt

Gerhard Mayrhofer (l) und Noor Basha. Foto: Rauchensteiner / Augenklick

Eigentlich hätten sich Investoren-Vertreter Noor Basha und der TSV 1860 am Montag vor dem Arbeitsgericht München treffen sollen. Dieser Termin wird nicht stattfinden. Die Parteien wollen sich einigen

 

München - Am 28. August hatten sich vor dem Arbeitsgericht München in der Sache "Noor Basha gegen den TSV von München 1860 KGaA" der Investoren-Vertreter Noor Basha mit seinem Anwalt Michael Scheele mit Robert Schäfer als damaligem Geschäftsführer des TSV 1860 mit seinem Anwalt Ernst Schaller gegenübergestanden. Der Grund für den Gerichtsbesuch:  25.000 Euro. Diese Summe wollte Basha von den Löwen haben, weil der Klub ihn, entgegen einer Absprache, doch nicht als Scout angestellt hatte.

Das Problem bei der ganzen Sache: Noor Basha hatte bei den Löwen nach Ansicht Schäfers lediglich ein kurzes Praktikum absolviert. Später stand die Idee im Raum, ihn "unbefristet" zum Scout zu machen. Wovon Robert Schäfer und der TSV 1860 schließlich Abstand nahmen. Uneinigkeit herrschte darüber, ob bereits ein Arbeitsvertrag bestanden hatte oder nicht.

Schließlich schlug die Richterin beim ersten Gütetermin vor, dass sich die beiden Parteien doch außergerichtlich auf eine Zahlung in Höhe von 10 000 Euro verständigen könnten. Nach kurzer Rücksprache mit seinem Anwalt stellte Schäfer Basha eine Zahlung von 5000 Euro in Aussicht - was Scheele ablehnte. Schäfer wiederum lehnte den Vorschlag der Richterin ab, die nächste Sitzung vor einem Güterichter unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfinden zu lassen.

An diesem Montag, den 25. November, sollte nun eigentlich die Güteverhandlung vor dem Arbeitsgericht stattfinden. Der Termin wurde aber abgesagt. Der Verein geht davon aus, dass sich die beiden Parteien gütlich einigen.

 

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