Georg Gänswein hält Kontakt Erzbischof über Schumacher: "Ich saß ihm gegenüber"

Kurienerzbischof Georg Gänswein (links) hat von einem Besuch bei dem verunglückten Rennfahrer Michael Schumacher berichtet. Foto: Evandro Inetti/ZUMA Wire/dpa, EPA/DIEGO AZUBEL/dpa

Georg Gänswein war 2016 zu Besuch bei dem Formel-1-Star und seiner Familie. "Natürlich schließe ich Michael Schumacher und seine Familie in meine Gebete ein."

Gland - Bald fünf Jahre sind seit dem schweren Skiunfall von Michael Schumacher in Südfrankreich vergangen. So gut wie keine Informationen sind seither über den Gesundheitszustand der Rennsport-Ikone an die Öffentlichkeit gelangt.

Ein paar Auserwählte durften die Schumachers aber zu Hause in der Schweiz besuchen, darunter auch der deutsche Erzbischof Georg Gänswein. In der aktuellen Ausgabe der "Bunte" spricht der Geistliche über einen Besuch im Sommer 2016. (Lesen Sie hier: Mick Schumacher - "Mein Papa ist der Beste")

Erzbischof Gänswein hält weiterhin Kontakt zur Familie

"Ich saß ihm gegenüber, fasste ihn an beiden Händen und schaute ihn an. Sein Gesicht ist so, wie wir es alle kennen, das typische Michael-Schumacher-Gesicht; nur ein wenig fülliger ist er geworden", erzählte Gänswein. "Er spürt, dass liebende Menschen um ihn herum sind, sich um ihn sorgen und gottlob die allzu neugierige Öffentlichkeit fernhalten", erzählte der Privatsekretär des emeritierten Papstes Benedikts XVI. weiter.

Der Erzbischof hält auch weiterhin Kontakt zur Familie. Ein Jahr nach seinem Besuch ermöglichte Gänswein eine Audienz von Corinna Schumacher und ihren beiden Kindern bei Papst Franziskus. "Die Familie ist das schützende Nest, das Michael unbedingt benötigt. Seine Frau ist die Seele der Familie", sagt Gänswein. "Natürlich schließe ich Michael Schumacher und seine Familie in meine Gebete ein."

Seit einem Ski-Unfall im Dezember 2013, bei dem der mehrfache Formel-1-Weltmeister schwere Kopfverletzungen erlitt, befindet er sich in medizinischer Rehabilitation.

 

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