Gegenspieler von Joshua Kimmich Wie bitter für den FC Bayern: Marcelo gibt Handspiel zu

, aktualisiert am 02.05.2018 - 19:51 Uhr
Polarisierende Szene: Marcelo von Real Madrid spielt nach einer Flanke von Joshua Kimmich (li.) den Ball klar mit der Hand. Foto: Screenshot Sky

Diese Szene sorgt wohl noch eine Weile für Diskussionen rund um den FC Bayern: Marcelo von Real Madrid spielt den Ball im Halbfina-Rückspiel der Champions League mit der Hand, ohne, dass es einen Elfmeter gibt. Noch bitterer: Der Brasilianer gibt hinterher sein Handspiel auch noch zu.

 

Madrid/München - Es war eine Szene, die den Spielverlauf im Halbfinal-Rückspiel der Champions League womöglich komplett gedreht hätte.

Vidal und Boateng echauffieren sich

In der Nachspielzeit der ersten Hälfte der Partie zwischen Real Madrid und dem FC Bayern (2:2) spielte der Brasilianer Marcelo im Sechzehner klar Hand. Doch Schiedsrichter Cüneyt Cakir verweigerte den Handelfmeter, pfiff nicht. Bayern-Star Arturo Vidal, der verletzt fehlte, echauffierte sich auf Instagram darüber. Der ebenfalls verletzte Jerome Boateng fragte bei Twitter: "Kein Elfmeter?? Komm schon..." 

Auf den TV-Bildern war klar erkennbar - es hätte Handelfmeter geben müssen. Besonders bitte für Bayern: Auch Marcelo selbst gab dies nach der Partie zu. "Ja, der Ball hat mich an der Hand getroffen. Und wenn er mich dort trifft, ist es ein Elfmeter.", meinte der Außenverteidiger in der Gewissheit des Weiterkommens: "Wenn ich sage, dass der Ball meine Hand nicht berührt hat, wäre ich ein Lügner."

Ehrliche Worte vom 29-Jährigen, der nunmehr mit den Königlichen statt des FC Bayern zum Finale nach Kiew reist. Helfen tut diese Ehrlichkeit den Münchner im Nachhinein freilich nicht.

 

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