Gegen Radler und Autofahrer Verkehrssicherheit: Stadt weitet Kontrollen aus

Das KVR will die Ausweitung von Verkehrskontrollen beschließen. Foto: dpa

Die Stadt München will ihre Verkehrskontrollen massiv ausweiten. Vor allem Falschradler stehen dabei im Fokus der Verkehrsüberwacher.

 

München - Auto-und Radfahrer müssen künftig wohl noch besser aufpassen. Denn bei einem Verkehrsvergehen könnte es sein, dass Kontrolleuere in der Nähe stehen und sie erwischen. Das KVR will nämlich die Verkehrsüberwachung ausweiten und soll dafür mehr Personal erhalten.

Wie aus einer Pressemitteilung der SPD-Stadtratsfraktion hervorgeht, wird der Kreisvervaltungsausschuss kommende Woche darüber beschließen.

27,5 neue Stellen sollen geschaffen werden

Im Fokus stehen dabei die Falschradler. Vor allem diese Kontrollen binden unglaublich viel Personal, was eine Auftockung nötig mache. Die Polizei wünscht sich den Einsatz kommunaler Verkehrsüberwacher etwa am Marienplatz. "Wer wirksam kontrollieren und damit für Sicherheit im Verkehr sorgen will, braucht dazu das nötige Personal. Darum ist es richtig, die kommunale Verkehrsüberwachung noch besser auszustatten. Das führt außerdem zu einer Entlastung der Münchner Polizei", erklärt SPD-Stadtrat Christian Vorländer, Sprecher im Kreisverwaltungsausschuss.

Aber es gehe nicht nur um Radler, sondern um die Verkehrssicherheit für alle Münchner: Auch im Messdienst, also bei den Blitzern für Tempo-30-Zonen, in der Fahrerermittlung oder der Bildauswertung sei mehr Personal nötig. Deshalb sollen im KVR 27,5 neue Stellen geschaffen werden.

 

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