Gegen Radl-Chaos CSU fordert neue Fahrrad-Stellplätze am Isartor

Die Räder parken trotz der auffälligen Markierung am Boden, für Fußgänger ist kaum Platz. Foto: my

Trotz Verbot werden immer wieder Räder am Isartor falsch geparkt – das soll sich jetzt ändern, durch neue Fahrrad-Stellplätze. 

Altstadt - Chaotisch abgestellte Fahrräder versperren Passanten noch immer den Gehsteig rund um das Isartor. Besonders die unverantwortlich abgestellten Räder im Bereich des S-Bahn-Ausgangs können für gefährliche Situationen sorgen. Die Räder fallen oft um, wodurch sie nicht nur in den Gehweg, sondern in den Fahrradweg ragen. Die AZ hat schon Anfang August von dem Chaos und dem Platzproblem vor allem für Fußgänger an dieser Stelle berichtet. 

Parkverbot unbeachtet

Dass das Parken von Rädern dort eigentlich verboten ist, stört viele Münchnerinnen und Münchner nicht. Schon vor einem Jahr wurde extra eine Zick-Zack-Markierung auf dem Boden angebracht, um auf das Verbot aufmerksam zu machen – mit wenig Erfolg.

Doch immer werden die Räder auf den Gehwegen in der Zweibückenstraße/Breiterhof und gegenüber bis zum Cinemaxx-Kino geparkt. Und es gibt nur wenig Möglichkeiten, solche Fälle zu ahnden.

Fahrradabstellanlage soll Abhilfe schaffen

Die CSU-Fraktion möchte dem Fahrrad-Problem am Isartor jetzt ein Ende setzen. Sie hat einen Antrag auf eine Fahrradabstellanlage mit Überdachung auf der Fläche Isartorplatz/Thierschstraße gestellt.

Die Anlage soll den Radlern ausreichende Abstellkapazität bieten und dem Mangel an Fahrrad-Stellplätzen in der Münchner City entgegenwirken. Im Gegenzug würden dann aber Räder an Stellen entfernt, wo sie zu gefährlichen Situationen führen können. 

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