Gegen Memphis NBA: Erster Sieg für Dallas und Nowitzki

Dirk Nowitzki (links) attackiert Marc Gasol von den Memphis Grizzlies. Foto: dpa

Basketball-Superstar Dirk Nowitzki hat mit den Dallas Mavericks in der NBA im fünften Saisonspiel den ersten Sieg gefeiert. Das Team aus Texas behauptete sich in eigener Halle mit 103:94 (57:49) gegen die Memphis Grizzlies.

 

Dallas - Basketball-Superstar Dirk Nowitzki hat mit den Dallas Mavericks nach vier Niederlagen endlich den ersten Saisonsieg in der nordamerikanischen Profiliga NBA gefeiert. Die Texaner gewannen mit 103:94 überraschend gegen die bis dato ungeschlagenen Memphis Grizzlies.

Der 39-Jährige kam 24 Minuten zum Einsatz und steuerte 13 Punkte sowie fünf Rebounds und drei Assists bei. Bester Werfer für die Gastgeber war Rookie Dennis Smith Jr. mit 19 Zählern, ein Karrierebestwert. "Ich habe ein paar wirklich gute Blocks von Nerlens Noel und einige von Dirk bekommen, die beim Gegner für ein ziemliches Durcheinander in der Defensive gesorgt haben. Sie haben mir sehr geholfen, einige einfache Körbe zu machen", sagte Smith Jr.

Maximilian Kleber kam für Dallas nicht zum Einsatz. Die Mavericks legten im ersten Viertel den Grundstein für den Erfolg und gaben die Führung während der kompletten Spieldauer nicht mehr ab. Russell Westbrook erzielte beim 114:96 seiner Oklahoma City Thunder gegen die Indiana Pacers bereits das 81. Triple-Double (28 Punkte, 10 Rebounds, 16 Assists) seiner Karriere und führte sein Team zum zweiten Sieg im vierten Spiel. SID ko cp SID

Früheres Karriereende nicht ausgeschlossen 

Dirk Nowitzki schließt ein früheres Karriereende im Fall einer neuerlichen Verletzung nicht aus. "Wenn ich wieder zwei Monate ausfalle, kann man das diskutieren. Dann werde ich mit Holger Geschwindner (Mentor, d. R.) und meiner Familie reden, schauen, ob die Motivation noch da ist", sagte Nowitzki der Bild und meinte: "Jetzt schaue ich erstmal, wie die Saison läuft."

Der Vertrag des 39-Jährigen bei den Texanern läuft noch bis 2019. "Toll wäre es schon, die zwei Jahre zu erfüllen", sagte Nowitzki, der im vergangenen Jahr wegen Problemen an der Achillessehne fast zwei Monate pausieren musste.

Der Würzburger gab an, US-Präsident Donald Trump nicht als Follower auf Twitter zu folgen. "Aber es lässt sich ja kaum verhindern, etwas von ihm mitzubekommen. So viele Retweets, wie er immer kriegt, sieht man es ja sowieso früher oder später", meinte der mit einer Schwedin verheiratete Dreifach-Vater Nowitzki.

Die politische Gemengelage in seiner Wahlheimat verfolgt er mit Sorge. Es sei "Wahnsinn", was momentan ablaufe. "Zum Beispiel die Aufmärsche von den Nazis. Es ist eine Menge los, turbulente Zeiten", äußerte der NBA-Meister von 2011 und forderte: "Wir müssen alle zusammenhalten. Egal, ob es Weiße oder Schwarze sind. Wir müssen alle an einem Strang ziehen. Das ist der einzige Weg da raus."

 

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