Gegen Hertha BSC Stimmen zum FC-Bayern-Spiel: "Drei Punkte - und Schluss!"

Stimmen und Reaktionen nach dem 1:0-Sieg des FC Bayern gegen Hertha BSC Foto: dpa

Nach dem Pflichtsieg bei Hertha fallen die Reaktionen beim FC Bayern gemischt aus. Vor allem mit Hälfte zwei ist Guardiola unzufrieden. Er spricht auch über eine mögliche Vertragsverlängerung.

 

Berlin - Der 1:0-Erfolg des FC Bayern bei Hertha BSC fällt unter die Kategorie Plfichtsieg. Dementsprechend fallen auch die Stimmen der Beteiligten nach der Partie aus. "Mit der ersten 1. Halbzeit bin ich zufrieden, die 2. Halbzeit können wir verbessern", sagte etwa Bayern-Coach Pep Guardiola.

Der Spanier nennt auch das Spiel bei Manchester City am vergangenen Dienstag, bei dem sein Team 70 Minuten in Unterzahl spielen musste, als Ursache für die schwache zweite Halbzeit in Berlin. Guardiola äußert sich auch zu einer möglichen Vertragsverlängerung beim FC Bayern.

Die Stimmen im Überblick:

Pep Guardiola: „In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir unsere Kultur, unsere Spielweise verloren. Ein 1:0 ist immer gefährlich, Hertha ist schnell bei Kontern. Es ist einfach: In der ersten Halbzeit waren wir besser, in der zweiten Hertha. Wir haben in der ersten Halbzeit viele Torchancen kreiert, das war wie im letzten Jahr, damit bin ich zufrieden. Es ist dann immer gefährlich, wenn du nur mit einem 1:0 führst. Die Herthaner sind dann immer schnell bei Kontern. Vielleicht waren wir nach 70 Minuten in Unterzahl in Manchester ein bisschen müde, wir waren ein bisschen langsamer."

Pep Guardiola zu seinen Umstellungen: "Wir wollten Franck und Arjen so spielen lassen, dass sie ihr eins gegen eins nicht nur auf den Außen haben. Wir haben diesen Kader mit fünf Stürmern, es können nicht alle nach vorne spielen, das ist unglaublich. Ich habe heute gemerkt. Wir können uns verbessern, wir sind erst im November. Viele, viele Dinge sind zu verbessern."

Pep Guardiola zu einer möglichen Vertragsverlängerung: "Ich habe noch ein Jahr mehr Vertrag. Wir haben Zeit, um über dieses Thema zu sprechen. Der Trainer ist egal in diesem Beruf, die Spieler sind das Wichtigste.“

Arjen Robben: „Es war ein hartes Stück Arbeit. Wir sind sehr flexibel, das hat man heute gesehen. Ich habe etwas mehr innen gespielt. 1:0, das passiert schon mal, wir können nicht immer top spielen. Die zweite Halbzeit war nicht gut. Drei Punkte - und Schluss!“

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Jérôme Boateng: „Wir haben 1:0 geführt und dann nicht mehr konsequent aufs zweite Tor gespielt, das wir aufgrund der Chancen schon in der ersten Halbzeit machen müssen.“

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Jos Luhukay (Trainer Hertha BSC): „In der ersten Halbzeit war es sehr schwer für uns. Sie hatten viele Positionswechsel und haben die eine oder andere Gelegenheit rausgespielt. Wir kamen gar nicht ins Spiel, konnten Bayern nicht in Verlegenheit bringen. In der zweiten Halbzeit war es dann ausgeglichener. Wir hatten mit Brooks die beste Chance zum Ausgleich. Das ist uns leider nicht gelungen. Wir dürfen nicht vergessen, gegen wen wir gespielt haben, vor allem gegen diese fünf Stürmer ist das unglaublich schwer. Ich kann mich nicht ärgern heute, leider haben wir keine bessere Atmosphäre geschaffen mit einem Treffer hier heute vor den 80.000 Zuschauern.“

 

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