Gefährliche Aktion Betrunkener täuscht Sprung vor Münchner U-Bahn vor

AZ-Lokalredakteurin Jasmin Menrad.
Ein Betrunkener täuschte einen Sprung vor eine U-Bahn vor. (Symbolbild) Foto: Peter Kneffel/dpa

Ein betrunkener Mann (51) hat am Dienstagabend am Münchner Hauptbahnhof einen Sprung vor die U-Bahn vorgetäuscht. Die gefährliche Aktion könnte für den 51-Jährigen rechtliche Konsequenzen haben.

 

München - Nicht witzig! Ein 51-Jähriger hat am Dienstagabend gegen 22.15 Uhr am Hauptbahnhof so getan, als würde er vor die U4 springen, als die U-Bahn mit 40 bis 50 km/h am Bahnsteig einfuhr.

München: U-Bahn-Täuscher war alkoholisiert

Der 39-jährige U-Bahnfahrer leitete sofort eine Notbremsung ein und brachte die Bahn noch vor dem Haltepunkt zum Stehen. Obwohl der Fahrer scharf gebremst hatte, wurde glücklicherweise kein Fahrgast verletzt. Auch der U-Bahnverkehr konnte nach einer Verzögerung von etwa 10 Minuten rasch wieder aufgenommen werden. Kurze Zeit später konnte die Polizei den vortäuschenden Springer am Bahnsteig festnehmen. Der Mann ist ein wohnungsloser Pole, der sich vor seinem Begleiter (29) offenbar damit gebrüstet hatte, dass er vor den Zug springen würde.

Weil der Mann augenscheinlich alkoholisiert war, wurde er in Gewahrsam genommen. Der Richter hat aber weder eine Blutentnahme angeordnet, , noch einen Haftbefehl gegen den Mann beantragt.

Es wird aber ein Strafverfahren wegen des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr gegen ihn eingeleitet. Der U-Bahnfahrer könnte zudem Schadensersatz verlangen.

 

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