Gedenken an 13. Februar 1945 Menschenkette zum Tag der Zerstörung Dresdens geplant

Gedenkveranstaltung auf dem Heidefriedhof. Mit zahlreichen Veranstaltungen erinnert die Stadt Dresden am 13. Februar an ihre Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Foto: Sebastian Kahnert/dpa

Jahrelang missbrauchten Neonazis das Gedenken an die Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg für ihre Ideologie. Bilder von Fackelzügen durch die Altstadt gingen um die Welt. Inzwischen ist es ruhiger geworden. Und würdiger.

 

Dresden - Mit einer kilometerlangen Menschenkette wollen viele Bürger Dresdens heute an den Jahrestag der Zerstörung ihrer Stadt durch alliierte Bomber im Zweiten Weltkrieg erinnern.

Ein Zeichen der Versöhnung

Die Kette im Zentrum der sächsischen Landeshauptstadt soll als Zeichen der Versöhnung und Verständigung Menschen auf beiden Seiten des Elbufers miteinander verbinden. Dresden war am 13. Februar 1945 und in den Tagen danach von britischen und amerikanischen Bombern schwer zerstört worden.

Bis zu 25.000 Menschen starben in Bombenhagel und einem daraus folgenden Feuersturm. Nach der Wende hatten Neonazis das historische Datum immer wieder zur Verbreitung ihrer Ideologie missbraucht.

 

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