GDL- und Lokführerstreik Nach dem Ende des Bahnstreiks: Wieder mehr Züge im Nahverkehr

Der Bahnstreik ist vorbei - ab Montag soll der Fahrplan wieder normal funktionieren. Foto: dpa

Auf den Fahrplan war noch kein Verlass, trotzdem rollten nach dem Ende des Lokführerstreiks bereits am Sonntag wieder mehr Züge. Vor allem im S-Bahnverkehr Nürnberg kam es nur noch zu wenig Ausfällen. Am Montagfrüh soll der Streik vollends vergessen sein.

Berlin/München - Nach dem Ende des Lokführer-Streiks hat sich zumindest der Regional- und S-Bahn-Verkehr in Bayern am Sonntag nach Bahnangaben wieder weitgehend normalisiert. Im Großraum Nürnberg seien bis zum Nachmittag wieder rund 80 Prozent aller S-Bahnen verkehrt, im Münchner S-Bahn-Gebiet zwischen 60 bis 70 Prozent, berichtete eine Bahnsprecherin. Im Regionalverkehr habe die Quote bayernweit bei rund 70 Prozent gelegen.

Auch auf den großen Fernverkehrachsen von München nach Frankfurt und Berlin seien wieder mehr Züge als an den Streiktagen gerollt. Einzelne Züge hätten zudem unterwegs zusätzliche Halte eingelegt."Auf 100 Prozent werden wir aber erst am Montag kommen. Zum Betriebsbeginn am Montagfrüh werden die Züge wieder fahrplanmäßig verkehren", versprach die DB-Sprecherin.

Die Lokführer der Gewerkschaft GDL hatten nach drei Tagen am Samstagabend um 18.00 Uhr ihren Streik beendet. Ursprünglich wollten die Lokführer bis Montagfrüh die Arbeit niederlegen. Die Gewerkschaft fordert für die Beschäftigten nicht nur mehr Geld und eine kürzere Arbeitszeit - sie reklamiert auch die Vertretung für Zugpersonal, für das bisher die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) zuständig ist.

 

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