gAZtro - Neueröffnung Neuhauser Schwabing: Artistik vor dem Pizza-Ofen

Sorgen für gute Pizzen (v.l.): Die sympathischen Pizzabäcker Vincenzo Franco und Francesco Passarella bereiten ihre Spezialitäten mitten im Lokal zu. Foto: Annette Baronikians

Wo früher ein Schwabinger Kult-Lokal war, kommt jetzt Italienisches auf den Tisch – zubereitet vor den Augen der Gäste.

Der nächste Pizzateig fliegt in die Höh’, wird in der Luft herumgewirbelt und wie ein großer Teller in der Hand gedreht. Vincenzo Franco und Francesco Passarella sind Meister ihres Fachs, echte italienische Pizzaioli, und die können nicht nur gute Pizzen backen, sondern daraus auch ein sehenswertes Spektakel machen.

Wer das Neuhauser betritt, hat sogleich freien Blick auf den roten, holzbefeuerten Ofen mitten im Gastraum, vor dem Vincenzo und Francesco eifrig werkeln. "Das Auge isst doch mit", sagt Wirt Aytac Beycan (39).

Es ist das Neuhauser Nummer zwei

Dass er seinem Lokal in Schwabing den Namen "Neuhauser" gegeben hat, mag zunächst verwundern, doch der Grund ist schnell gefunden. Seit 2006 hat Beycan ein gleichnamiges florierendes Restaurant in Neuhausen. Die Neueröffnung am Kurfürstenplatz ist also quasi Neuhauser Nummer zwei.

Große orangefarbene Lampen an der Decke und Italien-Motive an denWänden sind die Eyecatcher.
Große orangefarbene Lampen an der Decke und Italien-Motive an den Wänden sind die Eyecatcher.

Entstanden ist dieses an prominenter Stelle – dort, wo lange das legendäre Café Schwabing war. 2014 war damit Schluss. Die hohen Räume wurden aufwendig zur Brasserie Schwabing umgestaltet, doch mit dem schickeren Restaurant waren nicht alle (Ex-)Stammgäste zufrieden.

Nun wurde erneut umgebaut, große orangefarbene Lampen kamen an die Decke, Italien-Motive an die Wände, und die Hacker-Pschorr-Brauerei hat sich für Gastronom Aytac Beycan als Pächter entschieden. Einzug gehalten hat somit dessen Pizza- und Pasta-Konzept.

Neuhauser Schwabing: Gutes Essen, anständige Portionen und faire Preise

Wir wählten aus den rund 60 Pizza-Variationen eine Capricciosa (11,90 Euro): Gut belegt, knusprig und mit rund 38 Zentimetern für einen allein kaum zu schaffen – zumal die Testerin von ihrer Begleitung noch die pikanten Penne Arrabiata (8,90 Euro) und die Kalbsmedaillons in Parmesan-Eihülle (17,50 Euro) probieren wollte.

Unser Fazit: Solide Küche, ordentliche Portionen und faire Preise. So gibt’s den Espresso für 1,90 Euro (im ebenfalls neu eröffneten Tambosi für 3,10 Euro!) und die Show der Pizzabäcker noch gratis dazu.


Neuhauser Schwabing, Belgradstr.1, Tel: 52033668, Mo-Fr 11-1 Uhr, Sa/So ab 9 Uhr

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