GAZtro Grey’s Bar: Fifty Shades of Bronze

Feine Drinks in der Baaderstraße: die Grey's Bar. Foto: H'Otello

Anfang des Jahres hat das H’Otello mitsamt der Bar Grey’s in der Baaderstraße eröffnet. Die Bar glänzt mit feinen Drinks und futuristischem Design.

 

Isarvorstadt - Hotelbars besitzen immer einen recht speziellen Charme. Manche sind diskret, andere mal schrill und dann gibt’s noch die stillen Bars, in denen es meist ein bisschen gediegener und ruhiger zugeht. Die Zeit, in der man eine Hotelbar gezwungenermaßen mit dem klischeebeladenen Bild eines einsamen Staubsaugervertreters, der einsam mit einem Pils am Tresen den Feierabend verbringt, ist lange vorbei.

Anfang des Jahres hat das H’Otello mitsamt seiner Bar Grey’s in der Baaderstraße eröffnet. Die Bar ist eine Hotelschenke der ruhigeren Sorte, aber dafür hat man sich beim Design ziemlich verausgabt.

Gegenüber der Theke schlängelt sich eine wellenförmige Sofa-Konstruktion durch den Raum, in dem sich in jeder Ecke mindestens ein Designer-Stück findet. Die Wände sind mit Polstern und Granitplatten versehen und fast jede Kante ist mit Messing eingeschlagen. Vor lauter Design-Details vergisst der Gast hier wahrscheinlich sogar, dass er zur Getränkeeinnahme hergekommen ist.

Die Barauswahl hält die üblichen Standards wie Gin Tonic (8,50 Euro), natürlich Hugo (8,50 Euro) und Aperol Spritz (8,50 Euro) bereit. Bier (0,5l für 3,70 Euro) gäbe es auch, aber das passt nicht zur Grey’s Bar.

„Immer wieder fragen Gäste, ob der Name der Bar etwas mit ,Fifty Shades of Grey’ zu tun hat“, sagt Hotel-Managerin Ines Kamlah. Mit SM-Romatik hat die Bar allerdings nichts gemeinsam, aber möglicherweise schreibt die Bar bald ihre eigene Geschichte.

Im Hotelgarten steht eine riesige Bronze-Statue eines Zeitung lesenden Mannes. Vielleicht verliebt sich irgendwann eine Studentin in den Mann und sie verbringen die Nacht im Hotel. So ähnlich begann die Geschichte bei Fifty Shades of Grey. Im Fall der Grey’s Bar würde diese Liaison anders heißen: Fifty Shades of Bronze. Der Mann würde seine Gespielin auch nicht auspeitschen, sondern ihr einfach nur aus der Zeitung vorlesen.

Baaderstraße 1, Tel.: 21 63 901 Montag bis Freitag ab 10 Uhr, Samstag und Sonntag ab 11 Uhr

 

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