Gasexplosion in der Maxvorstadt Nach Explosion: So sieht's in der Türkenstraße aus

Der Adventskranz steht noch, aber Weihnachten werden die Inhaber der Goldschmiede wohl zwischen Trümmern feiern müssen. Foto: tg

In einer Goldschmiede kam es am Dienstag zu einer Gasexplosion. Wir haben uns am Tag danach in dem Laden umgesehen. Die Bilder aus der Türkenstraße.

 

Maxvorstadt - Hans Starr ist geschockt: Seine Goldschmiede in der Türkenstraße 63 steht in Trümmern. Jetzt bangt er um seine Existenz.

Seit 40 Jahren hat der 65-Jährige sein Geschäft "Gold- und Silvermarket". Hier verkauft und kreiert er Schmuck - doch jetzt hat er keinen Laden mehr, um ihn zu verkaufen. "Jetzt verpasse ich das Weihnachtsgeschäft, das mich immer übers Jahr gebracht hat", sagt er. "Es ist brutal."

Tatsächlich ist sein Geschäft völlig verwüstet: Die AZ war drin: Die Decke im Verkaufsraum ist in der Mitte zerrissen.  Von oben drückt das Mobiliar - darunter ein Flügel - der Wohnung auf die instabile Decke. Einsturzgefahr! Handwerker sollen sie mit zwei Teleskopstützen sichern.

Überall liegen Fotos, Glassplitter und Trümmer. Dicke weiße Risse ziehen sich durch die grün gestrichenen Wände. Die kleine Küche in einem hinteren Raum ist völlig zerstört. Kaffeemaschine, Waschbecken, Heizplatte - alles voll mit grauem Staub. Die Tür ist verrußt. Wenn eine Verpuffung zur Explosion führte, dann scheint sie hier entstanden zu sein.

Denn hier ist der Schaden am größten. Auch die Küche des benachbarten Bistros Turandillo's ist völlig verwüstet - die Wucht der Explosion hat die Zwischenmauer zwischen beiden Geschäften eingerissen und auch sie zerstört.

Hans Starr hofft jetzt auf die Versicherung - er hat drei davon. Ob sie auch Brand- und Explosionsschäden decken? Er zuckt mit den Schultern.

Mehr zu den Zerstörungen durch die Gasexplosion lesen Sie morgen in der Print-Ausgabe der Abendzeitung.

 

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