Ganz verängstigt Fuchs in Not

Unter Schock: Vermutlich hat ein Hund den Fuchs ans Ufer des Oberjägermeisterbaches getrieben. Foto: Tierschutzverein München

Starr vor Schreck kauert das Wildtier am Ufer eines Baches im Englischen Garten. Tierschützer retten es.

 

Schwabing - Ungewöhnlicher Einsatz für Tierschutzinspektor Georg Thomas vom Tierschutzverein: Spaziergänger alarmierten den Viecherl-Experten, weil sie im Englischen Garten einen apathischen Fuchs entdeckt hatten.

Starr vor Schreck saß das Tier am Ufer des Oberjägermeisterbaches im Englischen Garten, den kleinen Körper fest an die Böschung gepresst, die lange Rute im eiskalten Wasser. Vermutlich hatte ihn ein Hund in die Enge getrieben. Tierschutzinspektor Thomas fing das Wildtier mit dem Kescher ein und brachte es ins Riemer Tierheim. „Der Fuchs stand derart unter Schock, dass er einen Tag lang nichts gefressen hat“, sagt Sprecherin Judith Brettmeister. Verletzt – wie zunächst angenomen – war der Rotpelz aber nicht.

Deshalb brachten die Tierfreunde ihn zu einer Auswilderungsstation, wo er sich langsam wieder entspannte und auch wieder Nahrung zu sich nahm.

In der Dämmerung konnte Tierschutzinspektor Thomas seinen Schützling in die Freiheit entlassen.

 

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