Für Neujahrsspringen Schnee-Hilfe: Tirol lässt Garmisch abblitzen

Eine Schneekanone steht am 19.12.2014 im Olympiastadion in Garmisch-Partenkirchen. Dort soll am Neujahrstag ein Skispringen der Vierschanzentournee stattfinden Foto: dpa

Es schaut düster aus mit der weißen Pracht in vielen Skigebieten der Alpen. Garmisch-Partenkirchen muss für sein Neujahrs-Skispringen sogar in der Eishalle Schnee-Ersatz zusammenkratzen. Auf Hilfe aus Tirol hofft man vergebens.

 

Garmisch-Partenkrichen - Beim Schnee hört die Freundschaft auf. Für das Neujahrsspringen auf der Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen kratzen die Organisatoren die letzten Reserven zusammen. In den umliegenden Eislaufstadien wird sogar das abgeschabte Eis gesammelt, als Schneeersatz.

Die Garmischer hofften auch auf Hilfe aus dem benachbarten Tirol. Die Olympiaregion Seefeld sollte mit Schnee aushelfen, den sie in einem Depot gebunkert hat. Doch die Tiroler wollen keine einzige Flocke abgeben. Die Region benötigt die weiße Pracht für ihre Loipen.

Markus Graf, Tourismusdirektor der Olympiaregion Seefeld: „Bei aller Liebe: Wir können unmöglich Schnee hergeben.“

 

1 Kommentar