Für krankes Kind gespendet Betrüger: Lewandowski um 23.561 Euro geprellt

Spielt seit 2014 für den FC Bayern: Robert Lewandowski. Foto: Rauchensteiner/Augenklick

Der Bayern-Star ist am heutigen Dienstag von Vertretern der Staatsanwaltschaft Breslau zu dem Fall befragt worden: Robert Lewandowski ist einem Betrüger aufgesessen. Er spendete Geld für ein krankes Kind, das es gar nicht gibt. Die Hintergründe.

 

München - Im Moment bereitet sich Robert Lewandowski mit dem Kader der polnischen Nationalmannschaft auf das Länderspiel am Freitag in Warschau gegen Uruguay vor - allerdings ist der 29-Jährige aktuell mit einer sehr unangenehmen Angelegenheit beschäftigt.

Denn wie die Bild unter Berufung auf polnische Medien berichtet, wurde der Torjäger des FC Bayern Opfer eines Betrügers: 23.561 Euro soll der Angreifer des deutschen Rekordmeisters für ein krankes Kind überwiesen haben, das gar nicht existiert.

Am heutigen Dienstag befragten Vertreter der Staatsanwaltschaft Breslau Lewandowski zu dem Fall. Er werde "als Opfer verhört", bestätigte Malgorzata Klaus, Sprecherin der Staatsanwaltschaft Breslau, gegenüber WP SportoweFakty

Was war passiert? Weil der zweijährige Ants Rudzki an Augenkrebs leiden sollte, rief Michal Sienicki zu Spenden auf, sammelte Geld. Die Behandlung des Jungen sollte für 1,5 Millionen Zloty in den USA vorgenommen werden. Angeblich fehlten den Eltern - die hätten inzwischen bereits Haus und Auto verpfändet sowie Geld von Freunden geliehen - noch 500.000 Zloty für die Operation.

Die größten Medien Polens berichten über diese Angelegenheit. Bayern-Star Lewandowski spendete dem Jungen schließlich 100.000 Zloty, umgerechnet 23.561 Euro. Im Juli stellte sich dann heraus, dass es sich um eine fiktive Auktion gehandelt hatte.

Wie die Bild schreibt, teilte Organisator Sienicki via Facebook mit, dass er das ganze gespendete Geld an die Betrugsopfer zurückzahlen werde.

 

20 Kommentare

Kommentieren

  1. Ihre Daten können Sie in Ihrem Benutzerkonto ändern. Dieses finden Sie oben rechts .

loading