Für das "Recht auf Rausch" Hanf-Demo am Stachus

Hanf-Demo am Stachus. Die Bilder. Foto: AZ

Rund 100 Menschen haben am Samstag auf dem Stachus für die Legalisierung von Hanf demonstriert. Mit lauter Musik und schrägen Tänzen.

Altstadt - "Der Wiesn ihr Maß, den Chillern ihr Gras", lautet das nicht unoriginelle Motto des "Hanftags", der diesen Samstag auf dem Stachus seine Blüten trieb.

Rund 100 Menschen machten es sich am Eingang zur Fußgängerzone bequem, bildeten Sitzkreise oder tanzten entrückt zu extrem lauter Reggae-Musik.

Das Spektakel ist Teil des "Global Marihuana March", der seit 1999 weltweit stattfindet - und heuer als "Hanftag" auch in acht deutschen Städten, darunter München.

Die Veranstalter plädieren für die Entkriminalisierung des Cannabis-Konsums, kämpfen für das "Recht auf Rausch".

Neben der Bühne gab's Aufklärungsmaterial, zum Beispiel über die tatsächlich oder angeblich positiven Wirkungen von Hanf, wie "verbessertem emphatischen Verstehen und kreativen Ideen".

Der "Nachtschatten-Verlag"  warb für sein Programm: etwa einen Ratgeber zum "eigenen Homegrow", "Neue Techniken zur ganzjährigen Hanfernte", "Backen mit Hanf" sowie berauschende Werke namens "Die Tollkirsche - Königin der dunklen Wälder" und "Maria Sabina - Botin der heiligen Pilze".

Übrigens: Die AZ vor Ort wurde für "Zivilpolizei" gehalten und mit den Worten "Eure Tarnung wird auch immer schlechter" angesprochen. Nun ja, da hatte wohl jemand Halluzinationen.

 

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