Für bessere Akustik Oberbayerische Ingenieure sanieren Opernhaus von Sydney

Ingenieure aus Planegg sollen für eine bessere Akustik in der Oper von Sydney sorgen. Foto: dpa/AZ

Ingenieure aus Oberbayern sollen Australiens Wahrzeichen, das Opernhaus von Sydney, überholen. Die größte Aufmerksamkeit gilt der Konzerthalle, dem mit 2600 Plätzen größten Saal. Dort soll die Akustik verbessert werden.

 

Sydney/Planegg - Nach Angaben des Architekten Peter Bickle erhielt das Ingenieurunternehmen Müller-BBM GmbH aus Planegg den Auftrag.

Geplant ist die umfangreichste Erneuerung seit der Eröffnung vor 43 Jahren. Wie der Vizepremier von New South Wales, Troy Grant, bei der Vorstellung der Pläne am Donnerstag bekanntgab, will der Bundesstaat dafür 202 Millionen Australische Dollar (rund 139 Millionen Euro) ausgeben. Die Renovierung und Erweiterung soll demnach im Mai kommenden Jahres beginnen und sechs Jahre dauern.

Drei Viertel der Renovierungskosten gingen für die Verbesserungen in der Konzerthalle drauf, sagte die Geschäftsführerin des Opernhauses, Louise Herron. Der Saal werde dafür ab Mitte des Jahres 2019 für 18 Monate geschlossen bleiben. Jährlich besuchen mehr als acht Millionen Menschen das Opernhaus mit dem Segeldach. Die vom dänischen Architekten Jørn Utzon entworfene Weltkulturerbe-Stätte ist damit Australiens meistbesuchte Sehenswürdigkeit.

 

0 Kommentare