Fünf Spieler für zwei Positionen Luxusproblem für Ancelotti? - Auf der Außenbahn droht Ärger

Carlo Ancelotti kann bald wieder auf alle Flügelspieler zurückgreifen: Franck Ribéry, Douglas Costa, Thomas Müller, Arjen Robben und Kingsley Coman (v.l.). Haben die Bayern ein Luxus-Problem auf den Außenbahnen? Foto: GES/Rauchensteiner/Augenklick/AZ

Mit Douglas Costa haben die Bayern eine Offensiv-Option mehr. Muss Arjen Robben dafür auf die Bank? Auch Franck Ribéry steht vor seinem Comeback, der Franzose trainierte am Donnerstag erstmals wieder mit der Mannschaft.

München - Die miese Laune, die Arjen Robben am Dienstag in Eindhoven erst gar nicht verbergen wollte, könnte den FC Bayern noch länger beschäftigen. Denn dem Niederländer droht am Samstag gegen Hoffenheim erneut ein frustrierender Nachmittag – auf der Ersatzbank, dort, wo sich ein Arjen Robben niemals sieht.

Doch Trainer Carlo Ancelotti hat in den vergangenen Wochen gezeigt, dass er diese Frühphase der Saison zu Wechselspielchen nutzt, um seine Stars zu schonen und die Belastungen aufzuteilen. Sieben, acht Veränderungen nahm er zuletzt pro Partie vor – und auch während der Spiele tauschte er immer wieder durch.

Fünf Spieler für zwei Positionen

In Eindhoven traf es Robben nach gut einer Stunde. Douglas Costa kam für ihn – und war prompt am Siegtreffer beteiligt. "Ich bin enttäuscht und war auch etwas sauer", sagte Robben später. Deshalb, weil er in seiner alten Heimat besonders motiviert war. Aber wohl auch, weil der nächste Konkurrent wieder fit ist. Costa, den Mats Hummels als "verdammt große Waffe" bezeichnete, könnte gegen Hoffenheim in die Startelf rücken, Thomas Müller die andere Flügelposition im 4-3-3 besetzen. Oder auch Kingsley Coman, der mal wieder eine Chance von Beginn an verdient hätte.

Vier Spieler für zwei Positionen – wenn Franck Ribéry, der wieder im Teamtraining ist, zurückkehrt, sind es sogar fünf. Luxus. Oder ein Luxusproblem? Ancelotti könnte die Situation mit einem Systemwechsel auflockern, statt mit einem Stürmer mit zweien spielen lassen (Müller und Lewandowski), dafür einen defensiven Mittelfeldspieler rausnehmen.

 

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