Fünf Personen verletzt Massenkarambolage auf A99 bei Ottobrunn

Ein polnischer Kleinbus hat am Samstag eine Massenkarambolage auf der A99 ausgelöst. Sehen Sie hier die Bilder von der Unfallstelle. Foto: Gaulke

Am Samstagmorgen verletzten sich bei einer Massenkarambolage auf der A 99 in der Nähe des Autobahnkreuz München-Süd insgesamt fünf Personen.

 

München - Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der A99 in der Nähe von Ottobrunn sind am Samstag fünf Personen verletzt worden. Insgesamt waren fünf Fahrzeuge mit 22 Personen an der Massenkarambolage beteiligt. Bei allen Beteiligten handelte es sich um Personen aus dem Ausland.

Das war passiert: Wie die Polizei mitteilte, wollte der Fahrer eines polnischen Vans mit ca. 90 km/h auf den zweiten Fahrstreifen von rechts wechseln, um am Autobahnkreuz München-Süd in Richtung Salzburg zu fahren. Unmittelbar als der Van in eine zu kleine Lücke fuhr, musste ein vor ihm fahrender Hyundai aus Tschechien stark abbremsen. Weil er zu nah aufgefahren war, konnte der polnische Van nicht mehr rechtzeitig abbremsen und fuhr auf den Hyundai auf.

Unfall löst Kettenreaktion aus

Ein dahinter fahrender Toyota aus den Niederlanden hätte eigentlich rechtzeitig bremsen können. Hätte. Wenige Sekunden zuvor war ein niederländischer VW-Bus in eine zu kleine Lücke hinter diesem gewechselt. Währen der Toyota noch bremsen konnte, krachte der VW-Bus in dessen Heck und schob ihn auf den polnischen Van auf. Ein weiterer Van aus den Niederlanden konnte ebenfalls nicht mehr bremsen und knallte als letzter in den Blechhaufen.

Zwei der im VW-Bus fahrenden Personen wurden leicht verletzt. Alle Verletzten kamen in umliegende Krankenhäuser.

Die Autobahn musste zur Bergung der Verletzten für 20 Minuten komplett gesperrt werden. In Folge der Bergungsarbeiten kam es zu einem mehr als 10 Kilometer langen Stau.

Ermittlungen gegen Fahrer aufgenommen

Die Staatsanwaltschaft ordnete gegen die Fahrer des polnischen Vans, des niederländischen VW-Busses und des niederländischen Vans jeweils Sicherheitsleistungen in unterschiedlicher Höhe an. Die Staatsanwaltschaft ermittelt.

 

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