Frühjarsputz Entrümpeln: Machen Sie dem Frühling Platz!

Alles muss raus: Auch die Wohnung wird jetzt für die wärmere Jahreszeit fit gemacht. Brauche ich das noch – oder kann das weg?

 

München Wir genießen die ersten Sonnenstrahlen und sind aufs Frühjahr eingestellt. Aber wie sieht es mit der Wohnung aus? Ist die auch schon fit für den Frühling?

Gebrauchte Möbel, alte Klamotten oder Geräte: Brauche ich das noch, oder kann das weg? Würde ich die Sachen einem Freund schenken? Wenn ja, dann tun Sie es. Würden Sie die alte Matratze selbst gebraucht noch kaufen? Wenn nein, dann will sie wahrscheinlich auch sonst niemand mehr und das Teil kann auf dem Müll landen. Und bei den Klamotten gilt: Ein Jahr nicht angehabt – weg damit. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, seinen Krempel los zu werden.

Verschenken und spenden: Wer für den alten Kram kein Geld mehr will, der hat laut Stiftung Warentest mehrere Möglichkeiten. Fragen Sie zum Beispiel bei Kindergärten oder der Bahnhofsmission nach, ob noch funktionierende Geräte von Nöten sind. Doch auch karitative Einrichtungen haben Vorgaben. So nimmt zum Beispiel das Diakonie-Kaufhaus in der Dachauer Straße aus Hygiene- oder Garantiegründen keine Teppiche und Kindersitze an, auch Computer kann man hier nicht spenden.

Im Internet dagegen können Sie so gut wie alles verschenken. Auf Portalen wie verschenkmarkt-dachau.de können Sie von Blumen über Koffer und Möbel alles für umsonst anbieten. Auch die Abfallwirtschaft München (www.awm-muenchen.de) bietet einen solchen Verschenke- und Tausch-Service an: Da gibt es zum Beispiel Kartons voll Bücher gegen Trüffelpralinen. Tauschgeschäfte kann der Münchner auch auf der Straße machen: Am Nordbad steht ein sogenannter Bücherschrank. Hier kann man seine alten Bücher loswerden.

Verkaufen: Wer für seinen Krimskrams allerdings noch Geld möchte, der kann seine Sachen ebenso ins Internet stellen. Auf quoka.de, kalaydo oder kleinanzeigen.ebay.de können Sie für Ihre Sachen werben. Auf ebay.de, hood.de, fairnopoly.de bieten Sie alles zur Versteigerung an. Ankaufportale wie recyclingmonster oder werzahltmehr.de zeigen Ihnen an, wie viel Geld Sie noch für CDs, Videos, Bücher etc. bekommen können. Aber auch Flohmärkte oder Second-Hand-Läden in der Stadt sind Alternativen (www.awm-muenchen.de).

Wegwerfen: Wertstoffhöfe in München nehmen Ihren alten Plunder ab. Elektroschrott können Sie aber auch mit der Deutschen Post loswerden. Kleinere Teile wie alte Handys oder Druckerpatronen kann man einfach in einen Briefumschlag stecken, die kostenlose Versandmarke Electroreturn ausdrucken und ab in den Briefkasten. Vor dem Frühjahrsputz sind auch die Aktenordner nicht sicher.

Doch Vorsicht: Nicht alle alten Papiere sollten in den Schredder. Unterlagen, die für die Rentenversicherung wichtig sind, sollten Sie aufbewahren, ebenso wie Versicherungsdokumente. Rechnungen für die Steuererklärung sollten private Verbraucher bis zur Einspruchsfrist des Steuerbescheids aufheben. Auch Kontoauszüge gehören nicht voreilig in den Müll – Nachforderungen bei der Bank können kosten.

 

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