Franziskanerstraße in der Au Brand zerstört Wohnung - Polizei rettet Bewohnerin

, aktualisiert am 15.01.2018 - 10:17 Uhr
Die Wohnung im ersten Stock brannte völlig aus. Foto: Feuerwehr München

Ein Brand im ersten Obergeschoss eines siebenstöckigen Gebäudes hielt am Sonntagabend ein Großaufgebot der Feuerwehr und die Münchner Polizei in Atem.

München - Gleich mehrere Anrufer meldeten der Integrierten Leitstelle gegen 19:15 Uhr am Sonntag starke Rauchentwicklung und Flammen in einem Mehrfamilienhaus in der Franziskanerstraße. Daraufhin wurden umgehend zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr München und die Abteilung Mitte der Freiwilligen Feuerwehr München alarmiert.

Grund für den Brand war eine Duftkerze, welche eine 76-jährige Rentnerin auf ihrem Balkon angezündet hatte. Die Frau hielt sich in der Zwischenzeit in ihrer Wohnung auf, als sie plötzlich die Flammen auf ihrem Balkon bemerkte. Schnell griff das Feuer auf diverse Gegenstände und die Hausfassade über. Da das Fenster zerbrach, drang das Feuer auch in das Innere der Wohnung über.

Da beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits die Gefahr bestand, dass Flammen vom Balkon im ersten Obergeschoss auf das Stockwerk oberhalb übergreifen, wurden sofort von außen die ersten Löschmaßnahmen eingeleitet. Anschließend drang ein Trupp in die Vierzimmerwohnung vor und löschte den Brand.

Die Bewohnerin der Brandwohnung war von Einsatzkräften der Münchner Polizei bereits vor Eintreffen der Feuerwehr ins Freie gebracht worden. Dort wurde sie gemeinsam mit den Polizisten durch den Rettungsdienst ambulant versorgt.

Da das Treppenhaus komplett verraucht war, musste ein Hochleistungslüfter eingesetzt werden. Um auszuschließen, dass sich das Feuer unter der Wärmedämmung der Außenfassade ausgebreitet hat, wurden diese teilweise demontiert. Die Wohnung ist nicht mehr bewohnbar.

Der Sachschaden wird von der Feuerwehr auf rund 120.000 Euro geschätzt.

Die AZ-App für Android und iOS

Android-App jetzt herunterladen iOS-App jetzt herunterladen!

 

0 Kommentare

Kommentieren

  1. null