Yokohama - Der japanische Autokonzern Nissan entlässt seinen Spitzenmanager Carlos Ghosn. Der 64-Jährige war Anfang der Woche wegen des Vorwurfs des Verstoßes gegen Börsenauflagen verhaftet worden. Internen Ermittlungen zufolge sollen er und Nissan-Direktor Greg Kelly Geldbezüge in offiziellen Berichten an die japanische Börse falsch dargestellt und in Ghosns Fall zu niedrig beziffert haben. Medien berichten, Ghosn habe über einen Zeitraum von fünf Jahren umgerechnet 40 Millionen Euro Einkommen zu wenig angegeben.