Foto von Hoffmans Beerdigung Amy Adams für Werbung missbraucht: Valentino entschuldigt sich

Amy Adams war zutiefst entrüstet über Valentinos unsensible Werbestrategie Foto: Jordan Strauss/Invision/AP

Valentino hat sich jüngst einen üblen Fauxpas geleistet: Das Modehaus nutzte ein Foto der Schauspielerin Amy Adams auf der Trauerfeier von Philip Seymour Hoffman zu Werbezwecken. Nicht nur Adams selbst erzürnte dieser Fehltritt. Nun entschuldigte Valentino sich öffentlich.

 

New York - Das Modehaus Valentino sorgte jüngst für einen Aufreger: Auf sehr unsensible Art nutzte der Konzern die Trauerfeier von Schauspieler Philip Seymour Hoffman als Werbeplattform. Nach großem öffentlichen Aufruhr ruderte das Modehaus nun zurück und entschuldigte sich öffentlich.

Ursprung des Geschichte: Die Pressestelle des Designers hatte eine Email mit einem Foto von Amy Adams (39) an Journalisten geschickt. Die Schauspielerin trägt auf dem Bild eine Tasche von Valentino - eine perfekte Gelegenheit für Promotion, dachte sich wohl die PR-Abteilung. "Wir freuen uns, ihnen mitteilen zu können, dass Amy Adams am 6. Februar in New York die Valentino Garavany Rockstud Tasche trägt", hieß es in der Pressemitteilung. Dass die sichtlich niedergeschlagene Adams auf dem Weg zur Kirche war, um sich von ihrem Kollegen und Freund Philip Seymour Hoffman zu verabschieden, war den Publizisten offenbar nicht aufgefallen.

Die Empörung war groß, sowohl in der Öffentlichkeit als auch bei Adams selbst. Ihr Sprecher teilte in einer Pressenachricht mit: "Amy Adams ist keine bezahlte Werbefigur für Valentino, und die Andeutung, sie würde diesen Moment zu Promotionszwecken nutzen, ist wirklich widerlich."

Valentino hat sich nun für den Vorfall entschuldigt. "Wir bedauern aufrichtig, das Foto von Amy Adams mit der Valentino Tasche an die Medien geschickt zu haben. Wir waren uns nicht bewusst, dass sie der Trauerfeier von Philip Seymour Hoffman beiwohnte. Es war ein argloser Fehler, und wir entschuldigen uns bei Ms. Adams, die von unseren Werbemaßnahmen weder gewusst hat, noch ein Teil davon war", hieß es in der Mitteilung von Mona Swanson, der Vizepräsidentin für Öffentlichkeitsarbeit bei Valentino.

 

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