Formel-1-Tests in Bahrain Erlösung für Red Bull: Vettel fährt endlich

Der erste Test-Tag in Bahrain spielte sich für Red Bull größtenteils in der Box ab. Am zweiten Tag lief's endlich besser - auch wenn man noch Welten von der Tagesbestzeit entfernt war.

 

Sakhir – Erlösung für Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel (26): Am zweiten Tag der Testfahrten in Bahrain konnte der Heppenheimer endlich ein fast normales Programm abspulen und damit erstmals relevante Daten zum neuen Red-Bull-Boliden RB 10 sammeln. Vettel kam auf 59 Runden und damit auf 319,308 km, was ziemlich genau der Renndistanz beim Grand Prix entspricht, der als 3. Saisonrennen am 6. April auf dem Programm steht.

"Man lernt natürlich, wenn man fährt. Und heute sind wir mehr gefahren als das ganze Jahr zusammen", sagte Vettel: "Trotzdem gibt es noch viele Baustellen, größere und kleinere, die wir noch beheben müssen. Man kann an einem Tag auch keine Berge versetzen."

Nachdem Vettel am Mittwoch nur 14 Runden weit gekommen war und am Ende auch noch zum Feuerlöscher greifen musste, begann auch der Donnerstag angesichts einer einstündiger Verspätung und eines nach einer Runde rauchenden Autos wenig verheißungsvoll für den viermaligen Champion. Anschließend aber lief es relativ glatt.

Von der Tagesbestzeit war Vettel in 1:40,340 Minuten allerdings meilenweit entfernt. McLaren-Neuzugang Kevin Magnussen (Dänemark) lag in 1:34,910 mehr als fünf Sekunden vor Vettel. Nico Hülkenberg (Emmerich), am Vortag Schnellster, kam im Force India auf die zweitbeste Zeit (1:36,445) vor Ferrari-Star Fernando Alonso (Spanien/1:36,516) und Mercedes-Pilot Nico Rosberg (Wiesbaden/1:36,965).

Rosberg, der den Silberpfeil von Lewis Hamilton übernommen hatte, hatte erstmalig in dieser Saison richtige Probleme mit dem W05. Gleich zweimal blieb er auf der Strecke liegen, erst handelte es sich um einen Fehlalarm eines Sensors, dann fiel der Wasserdruck im Motor ab.

Fleißigster Kilometerfresser am Donnerstag war der Finne Valtteri Bottas (116), der im Williams als erster Fahrer die 100-Runden-Marke knackte. Alonso kam auf 97 Runden, Rosberg auf 85.

 

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