Formel 1 Hamilton droht nach Befehlsverweigerung keine Mercedes-Strafe

Toto Wolff sei Dank: Lewis Hamilton muss nach dem verweigerten Boxenbefehl von Budapest keine interne Strafe vom Mercedes-Team fürchten.

 

Budapest - Lewis Hamilton muss nach dem verweigerten Boxenbefehl von Budapest keine interne Strafe vom Mercedes-Team fürchten. "So etwas wird es nicht geben", stellte Mercedes-Motorsportchef Toto Wolff nach dem Großen Preis von Ungarn klar. "Wir sind alle erwachsen, wir müssen es nächstes Mal besser machen", erklärte der Österreicher. Hamilton hatte im Titelduell mit seinem Stallkollegen Nico Rosberg die Anweisung der Box ignoriert, den Deutschen mitten im Rennen vorbeizulassen, da beide Fahrer auf unterschiedlichen Strategien unterwegs waren.

"Es ist eine schwierige Lage. Wir müssen für den Rest der Saison daraus lernen", sagte Wolff zum hitzigen Titel-Zweikampf der beiden Silberpfeil-Stars, die bereits mehrfach in diesem Jahr aneinander gerieten. Als mögliche Konsequenz aus dem Vorfall von Ungarn deutete Wolff an, in den verbleibenden acht Rennen auf jegliche Eingriffe vom Kommandostand verzichten zu wollen. "Wir können nicht mehr erwarten, dass einer für seinen Hauptrivalen in der WM Platz macht", meinte der Mercedes-Manager.

Zu Beginn der Sommerpause führt Rosberg die Gesamtwertung mit elf Punkten Vorsprung auf Hamilton an. Der nächste Grand Prix wird Ende August im belgischen Spa-Francorchamps gestartet.

 

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