"Forbes" nennt angebliches Vermögen Verlor Hasan Ismaik eine Milliarde Dollar?

, aktualisiert am 14.06.2017 - 02:00 Uhr
Hasan Ismaik will mit dem TSV 1860 München einen Neuanfang in der Regionalliga versuchen. Foto: sampics/Augenklick

In der Forbes-Liste werden die reichsten Unternehmer, Prominenten und Sportler der Welt geführt - auch Hasan Ismaik ist darunter. Wie das renommierte Wirtschaftsmagazin verglich, büßte der 1860-Investor binnen nur drei Jahren über eine Milliarde Dollar seines Vermögens ein.

München/Abu Dhabi - Ist Hasan Ismaik gar nicht so reich, wie der Löwen-Investor gerne eingeordnet wird? Vom Multi-Milliardär war schon die Rede, doch offenbar muss man nicht nur das Multi, sondern auch das Milliardär aus den Synonymen streichen. Darauf lässt zumindest ein Bericht des Forbes-Magazins schließen, einem der renommiertesten Wirtschaftsmagazine der Welt. Demnach büßte der 1860-Mehrheitseigner binnen nur drei Jahren ein Großteil seines Vermögens ein. Konkret: mehr als eine Milliarde Dollar.

Hasan Ismaik nur noch an 65. Stelle

Im Juni 2014 nannte Forbes Ismaik noch als ersten jordanischen Milliardär überhaupt, mit einem geschätzten Vermögen von rund 1,4 Milliarden Dollar. Nicht mal drei Jahre später, im April 2017, soll das Vermögen des Immobilienmoguls auf rund 341 Millionen Dollar geschrumpft sein, heißt es in der Forbes-Liste zu den reichsten Arabern der Welt. Demnach werde Ismaik nur noch an 65. Stelle geführt.

Vor diesem Hintergrund wird seine Position in den Machtkämpfen bei Sechzig greifbarer. Schließlich muss Ismaik bei einer Insolvenz der KGaA auch die Verluste seiner Investitionen in Giesing befürchten, kolportiert 60 bis 80 Millionen Euro. Das Ziel, sein Vermögen zu vermehren, hat offensichtlich auch mit dem Investment beim TSV 1860 nicht geklappt.

Hasan Ismaik attackiert anderen Gesellschafter

Immer mehr zeichnet sich ab, wie der Jordanier nun versucht, möglichst schadlos aus seinem Spekulationsobjekt wieder herauszukommen. Schließlich ist er hauptsächlicher Gläubiger der eigenen KGaA. Ismaik sitzt regelrecht in der Falle, holt mutmaßlich auch deswegen zu den öffentlichen Attacken gegen den anderen Gesellschafter aus, den e.V. (50+1 Prozent der stimmberechtigten Anteile, d. Red.).

Hilft ihm und seiner Firma HAM Limited jetzt nur noch ein Verkauf der eigenen Anteile (49 Prozent stimmberechtigt)? Umso mehr fürchtet der Geschäftsmann nun eine drohende Insolvenz der KGaA. Es bleibt spannend.

 

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