Förderprogramm hinterlässt Spuren Rundgang durch Pasing: Der Wandel im Westen

In Pasing hat sich viel getan. Foto: Daniel von Loeper

Seit fast zehn Jahren beteiligt sich die Stadt am Programm "Aktive Zentren" – besonders sichtbar ist das in Pasing. Ein Rundgang. 

Pasing - Wer in den letzten zehn Jahren nicht mehr in Pasing war, wird den Stadtteil heute nur noch mit etwas Mühe wiedererkennen. Denn es ist viel passiert. Der Bahnhofsvorplatz wurde umgestaltet, der Marien- und Rathausplatz ebenso.

Einen Teil seines neuen Gesichts hat das Pasinger Zentrum dem Bundesförderprogramm "Aktive Stadtzentren" zu verdanken. Das soll Kommunen dabei unterstützen, Ortskerne mit städtebaulichen Mängeln attraktiver zu machen.

Florian Pronold, Staatssekretär für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, erklärt, warum solche Programme sinnvoll sind: "Auf jeden Euro, den die öffentliche Hand in der Städtebauförderung ausgibt, folgen sieben Euro private Investitionen." Denn oftmals reichten schon kleine Maßnahmen, zum Beispiel eine schöne Grünfläche, damit sich alle wieder mehr Mühe mit einem Viertel geben.

Eine wichtige Rolle bei der Attraktivität von Zentren spielen auch Einzelhandel und Gastronomie. Um die kümmert sich in Pasing im Rahmen des Förderprogramms Stadtteilmanagerin Katrin Englert: "Mir ist es besonders wichtig, inhabergeführte Geschäfte nach Pasing zu holen", erklärt sie.

Auch möchte sie sich für einen Pasinger Rundweg einsetzen. Der soll die einzelnen Teile des Zentrums noch besser miteinander verbinden, so dass die Pasinger künftig auch zu Fuß entdecken können, was sich in ihrem Viertel schon wieder so alles verändert hat.

 

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